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Idstein

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 König-Adolf-Platz
König-Adolf-Platz.

Königliches Idstein

Idsteins Stolz sind seine zahlreichen historischen Bauten. Sie sind Zeugen der wechselvollen Vergangenheit der ehemaligen nassauischen Residenzstadt. Unverkennbares Wahrzeichen: der um 1170 erbaute Bergfried, volkstümlich „Hexenturm“ genannt. Gepflasterte Gassen führen durch die denkmalgeschützte Altstadt, in der viele prächtige Baudenkmäler aus fünf Jahrhunderten zu bewundern sind. Im Mittelpunkt: der repräsentative König-Adolf-Platz – der Idsteiner Graf war 1292 bis 1298 deutscher König.

Sehenswürdigkeiten:
Killingerhaus (1615), prachtvoller Fachwerkbau, heute Stadtmuseum; Höerhof (1620) mit pittoreskem Innenhof und geschnitztem Erker; König-Adolf-Platz mit Rathaus (1698), Kanzleitor (1497) und Schiefem Haus (1728); Unionskirche – künstlerisch bedeutendster Sakralbau in Nassau nach dem 30-jährigen Krieg mit 38 Gemälden der Rubensschule; Residenzschloss (älteste Teile vor 1550); Schlossgarten nach historischen Ansichten (um 1650) angelegt; „Hexenturm“ der früheren Burganlage

Fachwerk:
Überwiegend hessisch-fränkisch, oft mit reichem Schmuck: Killingerhaus mit geschnitzten Eckständern, Feuerböcken, Wappen, Köpfen und christlichen Symbolen; Schiefes Haus, viergeschossig mit Zwerchhäusern und blauem Anstrich; zweigeschossige Fachwerkhäuser mit ungewöhnlich starken Balken, Mannfiguren und Schweifstreben.

Jährliche Höhepunkte:
Idsteiner Frühling, Weinfest (Himmelfahrt), Alteburger Märkte (im Sommer), Idstein JazzFestival (Juni/Juli), Weihnachtsmarkt (1. Wochenende im Dezember)