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Aktuelles

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Aktuelle Informationen und Seminare der Deutschen Fachwerktrasse



Techno Classica Essen 2022

 Techno Classica  2022/Foto: Klaus Hense
Techno Classica 2022/Foto: Klaus Hense.

Techno Classica Essen 2022

Deutsche Fachwerkstraße mit Angeboten für Reisende mit dem Oldtimer dabei

Nach zwei Jahren Corona-Pandemie war die Deutsche Fachwerkstraße im Rahmen der Verkaufsförderungsmaßnahmen vom 23.03. – 27.03.2022 wieder auf der Techno Classica in Essen vertreten. Zur größten Klassikermesse der Welt kamen in diesem Jahr über 150.000 Besucher. Es war ein gelungener Auftakt für die Oldtimersaison.

Im Rahmen der bestehenden Kooperation mit dem Fiat 500 Club Deutschland war auch die Deutsche Fachwerkstraße wieder dabei und konnte viele interessierte Oldtimerfreunde für eine Tour auf der Deutschen Fachwerkstraße begeistern. Geschätzt wird von den Oldtimerfreunden das umfangreiche Kartenmaterial der einzelnen Regionalstrecken mit den vielen Anregungen und guten Streckenvorschlägen. Dies wurde von den Besuchern vielfach bestätigt. Unterschiedliche Etappen mit Tipps zu Sehenswürdigkeiten machen das Reisen auf der Deutschen Fachwerkstraße interessant und abwechslungsreich. Begeistert zeigten sich die Oldtimerfreunde auch, dass die Strecken zwischen den Fachwerkstädten landschaftlich reizvoll geführt werden. Ergänzend wurde auch gerne der Hotelführer der Deutschen Fachwerkstraße von den Besuchern als Informationsquelle genutzt.

Im Internet-Themenportal der Deutschen Fachwerkstraße stehen derzeit weitere Tourenangebote für die Nutzer zur Verfügung. Derzeit sind 15 Streckenempfehlungen für Rundtouren von Mitgliedsstädten enthalten. Verlinkt werden aktuell 25 oldtimerfreundliche Hotels in den Mitgliedsstädten. Ein Kalender mit Oldtimerveranstaltungen und eine Übersicht über Oldtimermuseen rundet das Themenportal ab. Das Themenportal wird in diesem Jahr um weitere Streckenvorschlägen ergänzt.  

 

 

 

 


ADFC Radreisemesse Frankfurt am Main und VELO Berlin 2022


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ADFC Radreisemesse Frankfurt am Main und VELO Berlin 2022

Das Wetter spielte in Frankfurt am Main zur ADFC Radreisemesse am 20. März 2022 mit und weckte die Lust auf Radtouren und Reisen mit dem Fahrrad. Mit rund 700 Besucherinnen und Besuchern lag die diesjährige Radreisemesse zwar hinter den Zahlen der vergangenen Jahre. Vor dem Hintergrund der Corona-Lage wertete der Veranstalter, ADFC Frankfurt am Main, die Radreisemesse dennoch als Erfolg. Zufrieden am Interesse der Frankfurter Besucher*innen an den Radreiseangeboten der Deutschen Fachwerkstraße zeigte sich auch Volker Holzberg. Auf dem Flughafen Berlin Tempelhof konnten sich am 9. und 10. April Fahrradfans über das Comeback der VELO Berlin mit einem vielfältigen Angebot freuen. Auch in Berlin war die Deutsche Fachwerkstraße mit einem Infostand dabei.

15.000 Fahrradbegeisterte kamen an den beiden Tagen zur Veranstaltung. Für zwei Tage präsentierten sich 200 Aussteller*innen mit einem großen und vielfältigen Fahrradangebot und einem ergänzenden touristischen Angebot im historischen Hangar des Flughafens Tempelhof und im Außenbereich.

Sehr großes Interesse hatten die Berliner*innen an der Deutschen Fachwerkstraße. In vielen Gesprächen konnte sich Volker Holzberg überzeugen, dass die Fahrradrouten entlang der Mitgliedsstädte der Deutschen Fachwerkstraße genau den Nerv des Publikums trafen. Schöne Landschaften, Sehenswürdigkeiten auf den Strecken zwischendurch und wunderbare Fachwerkstädte. Da macht Radfahren Spaß und wird zu einem tollen Erlebnis.

Neben dem Infomaterial der Regionalstrecken und die Radwegemöglichkeiten, konnten sich die Besucher*innen auch über spezielle Angebote unserer Mitgliedsstädte für Radreisende informieren. Das Angebot war überaus vielfältig und reichte vom Wochenendtrip bis zur Rundreise mit fünf oder sieben Übernachtungen. Wer mit Familie oder Freundeskreis auf Tour gehen will, der hatte am Infostand der Deutschen Fachwerkstraße die Möglichkeit, viele Angebote zu finden.

Großen Zuspruch fand auch die Radbroschüre der Deutschen Fachwerkstraße „Mit dem Rad unterwegs“. Mehrtagestouren liegen im Trend und da ist die Deutsche Fachwerkstraße mit ihren Mitgliedsstädten und den Angeboten gut aufgestellt. Der Charme unserer Fachwerkstädte in Verbindung mit reizvollen Landschaften entlang der Strecke – das macht den besonderen Reiz einer Radtour entlang der Deutschen Fachwerkstraße aus.

 


Deutsche Fachwerkstraße auf dem ReisMarkt Niederlande 2022

 ReisMarkt Niederlande 2022/Foto: DFS
ReisMarkt Niederlande 2022/Foto: DFS.

Deutsche Fachwerkstraße auf dem ReisMarkt Niederlande 2022

Präsenz vor Ort zeigte die Deutsche Fachwerkstraße am 5. April 2022 auf dem ReisMarkt Niederlande der Deutschen Zentrale für Tourismus. Angemeldet hatten sich 50 niederländische Teilnehmer aus der Reiseindustrie. Organisiert als Informations- und Networking Day bestand seitens der teilnehmenden deutschen Partner im Rahmen von Kurzvorträgen die Reiseziele und Angebote vorzustellen und im Nachhinein bilaterale Gespräche mit den interessierten Veranstaltern zu führen. Reiseziele und Angebote konnten auf diesem Weg noch einmal vertieft werden.

Die Angebote der Deutschen Fachwerkstraße stießen auch bei den niederländischen Teilnehmern auf großes Interesse. Trotz hoher Verluste an Übernachtungen aus dem niederländischen Markt in Deutschland sind die Niederlande weiterhin der wichtigste ausländische Quellmarkt des gesamten Incomingmarktes für Deutschland. 

Deutschland war auch 2020 / 2021, trotz Coronabedingt stark rückläufiger Übernachtungen, das wichtigste Reiseziel der Niederländer. Die Entwicklung für 2022 ist noch nicht abzusehen, aber das Nachholbedürfnis ist riesig. Das merkte Volker Holzberg in vielen Gesprächen, die er mit Reiseveranstaltern an diesem Tag geführt hat. Auch für die niederländischen Reisenden gewinnt nachhaltiges Reisen an Relevanz. Flexibilität der Anbieter ist mit ein Erfolgskriterium. Corona spielt derzeit noch eine große Rolle und Kunden setzen bei der Urlaubsplanung 2022 Möglichkeiten von Umbuchungen und Stornierungen voraus.

 


Deutscher Fachwerktag 2022


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Deutscher Fachwerktag 2022

Der achte Deutsche Fachwerktag und der Tag des offenen Umgebindehauses fanden am 29. Mai 2022 statt.

In der Oberlausitz fand am gleichen Tag der "Tag des offenen Umgebindehauses" statt, welcher auch in diesem Jahr zusätzlich digital durchgeführt wurde. Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.umgebinde.haus

Der Deutsche Fachwerktag soll das Fachwerk in unseren Mitgliedsstädten noch stärker in das Bewusstsein der Bürger rücken. Es sollte noch deutlicher dargestellt werden, dass wir mit dem vorhandenen Fachwerkbestand von rund 100.000 Fachwerkhäusern in unseren Mitgliedsstädten ein einmaliges und schützenswertes Kulturgut besitzen, dessen Erhalt uns als große Verpflichtung gelten sollte und das für Eigentümer und Städte ein einmaliges Kapital darstellt.


Gästeführerseminare 2022

 Seminargruppe 10. Juni 2022
Seminargruppe 10. Juni 2022. Diplomvergabe 9. Juni 2022
Diplomvergabe 9. Juni 2022.

Gästeführerseminare 2022

Am 9. und 10. Juni 2022 fanden unter reger Beteiligung die Gästeführerseminare mit dem Thema Fachwerkentwicklung wieder als Präsenzveranstaltung statt. Auf­grund der begrenzten Teil­nehmerzahl wurde der Block II – Fachwerkentwicklung des Fortbildungssystems an zwei Ta­gen angeboten.

Prof. Gerner begeisterte die rund 50 Teilnehmer mit den Ausführungen des Fachwerks in Deutschland und weltweit sowie mit Beispielen historischer Farb­fassungen vom 15. bis 20. Jahrhundert. Die regionalen Ausprägungen des Fach­werks in Deutschland von der Alsfelder Strebe bis zu den Umgebindehäusern waren ebenfalls ein Thema beim Seminar. Im Rahmen der Abschlussgespräche hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen an den Fachwerkexperten, Herrn Prof. Dipl.-Ing. Manfred Gerner, zu stellen.

Zum Abschluss der beiden Seminartage haben sich weitere drei Gästeführer für das Fach­werkgästeführer-Diplom qualifiziert und bekamen am Ende der Semi­nartage von Prof. Gerner die Urkunden überreicht. Die Diplomanden kamen aus den Mitgliedsstädten Besig­heim, Limburg und Eppingen. Das insgesamt sechstä­gige Seminar zur Erlan­gung des Fachwerkgästeführer-Diploms erfreut sich im­mer größerer Beliebtheit. Die Themen der Seminarblöcke zeigen dabei nicht nur die geschichtlichen Hintergründe vom Fachwerk, sondern vermitteln vielmehr die aktuelle Relevanz von Fachwerkbauten im Spiegel von Kli­maschutz, umweltver­träglichem Bauen und der Entwicklung des ländlichen Raums. Mehr als 140 Gästeführer der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte und der Deutschen Fachwerkstraße sind inzwischen mit einem Fachwerkgäste­führer-Diplom ausgezeichnet worden. Für den kommenden Herbst ist die Durchführung der Seminarblöcke III und IV, d.h. „der Baustoff Holz“ und „Formen, Schmuck und Symbolik“ vorgesehen. Die Termine werden rechtzeitig veröffentlicht und Interessensbekundungen schon jetzt gespeichert.

 

 

Die digitalen Gästeführerseminare starteten am 8. und 9. März 2022 mit Block I in eine neue Runde

Wie wichtig der Denkmalschutz und die Denkmalpflege sind, zeigen uns unsere historischen Fachwerkstädte tagtäglich. Die Individualität und die Einzigartigkeit unserer Fachwerkstädte heute verdanken wir den Bemühungen und Anforderungen der aufkommenden Denkmalschutzbewegungen vor allem seit dem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts.

Als grundlegende Basis für unsere Fachwerkgästeführer gab unser Präsident, Herr Prof. Manfred Gerner den weit über 50 Teilnehmenden an zwei digitalen Veranstaltungstagen am 8. und 9. März 2022 einen Überblick über diese umfangreiche Thematik. Tag 1 galt der Frage „Was ist ein Denkmal?“. Gesetzliche Grundlagen einerseits und die Denkmaleigenschaften und Bewertungskriterien andererseits bildeten die fachliche Grundlage für die zukünftigen Fachwerkgästeführer. Aus „Hilfe, ich habe ein Denkmal“ lässt sich mit diesem Wissen sehr leicht ein „Wie schön, ich habe ein Denkmal!“ machen. Am zweiten Tag wurde anhand zahlreicher Beispiele aus Deutschland und weltweit das Fachwerk im Rahmen der Stilentwicklung von der Zeit der Karolinger bis zur Moderne vorgestellt. Die wichtigsten Fachwerkkonstruktionsformen und –weisen sowie das Fachwerk als „Fahrende Habe“, also als ein mobiles Gut, rundeten den zweiten Veranstaltungstag ab.

Mit Abschluss der beiden digitalen Veranstaltungstage wurde für die Teilnehmenden der Weg in Richtung Fachwerkgästeführer geebnet. Für den kommenden Block II – „Fachwerkentwicklung“ ist eine Präsenzveranstaltung in der Propstei Johannesberg, Fulda geplant. Alle weiteren Informationen hierzu erhalten Sie zeitnah über die Geschäftsstelle der Deutschen Fachwerkstraße. Gästeführer sind Repräsentanten einer Stadt in vorderster Linie. Für Fachwerkstädte heißt das, dass der Gästeführer ein umfangreiches Wissen zum Fachwerk allgemein sowie zu den Fachwerkhäusern seiner Stadt als unbedingte Voraussetzung für die Tagesarbeit mitbringen muss. Diesen Anforderungen nachkommend, hat Prof. Manfred Gerner die Fortbildung für Gästeführer in Fachwerkstädten fortentwickelt, systematisiert und zur erfolgreichen Qualifizierung das „Fachwerkgästeführer-Diplom“ kreiert.

Die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte und die Deutsche Fachwerkstraße sind daran interessiert, über den Weg der Fachwerk-Gästeführerseminare den Stadtführern und allen Fachwerkinteressierten das Thema Fach­werk näher zu bringen. Dabei legen die einzelnen Referenten während der sechs Seminartage höchsten Wert auf eine qualitätsvolle Vermittlung der Inhalte. Mehr als 100 Gästeführer unserer Mitgliedsstädte wurden bereits mit dem Fachwerk-Gästeführer-Diplom ausgezeichnet. Sie sind über die Darstellung des Fachwerks hinaus Mittler zum Thema Pflege und Denkmalschutz unserer historischen (Fachwerk-) Bausubstanz, und dienen sowohl den Gästen als auch den Eigentümern von Fachwerkgebäuden mit Informationen zur historischen Substanz, mehr aber noch der Motivation, ei­nen Beitrag zum Erhalt unserer Fachwerksubstanz zu leisten.

In dem Blocksystem zur Erlangung des Fachwerkgästeführer-Diploms werden in Fulda-Johannesberg für die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte und der Deutschen Fachwerkstraße regelmäßig alle sechs Themenblöcke angeboten. Auch Gästeführerinnen und Gästeführer aus Städten und Gemeinden, die nicht der Arbeitsgemeinschaft angehören sind herzlich willkommen.

Block I - Denkmalschutz und Denkmalpflege
Block II - Fachwerkentwicklung
Block III - Holz und Verzimmerung
Block IV - Fachwerk, Schmuck und Symbolik
Block V - Wie vertrete ich als Gästeführer meine Fachwerkstadt?
Block VI - Fachwerk im Spiegel der Baustile und Kunstgeschichte

 

 


Neue Route der Deutschen Fachwerkstraße in Franken


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Neue Route der Deutschen Fachwerkstraße in Franken

Neue Regionalstrecke der Deutschen Fachwerkstraße in Franken gegründet.

Am 3. März 2021 kamen die Verantwortlichen der Deutschen Fachwerkstraße sowie die Vertreter der neuen Mitgliedsstädte mit zahlreichen Vertretern aus weiteren interessierten Fachwerkstädten zur Gründung der neuen Regionalstrecke der Deutschen Fachwerkstraße in Franken zusammen.

Mit der Gründung der fränkischen Route besteht die Deutsche Fachwerkstraße mittlerweile aus acht Regionalstrecken von der Elbe im Norden über die Oberlausitz im östlichen Sachsen bis hin zum Bodensee im Süden.

Das fränkische Fachwerk ist durch zahlreiche Besonderheiten und Einzigartigkeiten am und im Bau geprägt. Neben dem Netzfachwerk als Alleinstellungsmerkmal sind es auch oft die aufwendigen Verzierungen und Schmuckelemente sowie die mit farblich gefassten Hölzern gestalteten Fachwerkgebäude, die in weiten Teilen die sehr gut erhaltenen Stadt- und Ortskerne der fränkischen Städte prägen.


Kooperation Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. und Deutsche Fachwerkstraße


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Kooperation Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. und Deutsche Fachwerkstraße

Wer gern und viel mit dem eigenen Auto, Wohnmobil oder Campingwagen unterwegs ist, sollte einen starken Partner an seiner Seite haben. Eine gute Wahl ist der von FOCUS MONEY als Deutschlands fairster Automobilclub ausgezeichnete ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. Dieser bietet seinen Mitgliedern bei Panne oder Unfall kompetente Hilfe – europaweit. Darüber hinaus berät der 150.000 Mitglieder zählende Club bei allen Fragen rund um das Reisen, Camping, Fahrzeugtechnik und Verkehrssicherheit.

Hauptsitz des 1928 in Soldin bei Frankfurt/Oder als KVDB Kraftfahrervereinigung Deutscher Beamter gegründeten Automobilclubs ist heute das mittelfränkische Bad Windsheim – eine unserer Mitgliedsstädte an der gerade neu gegründeten Regionalstrecke Franken.

Organisiert ist der Club in acht Landesverbände mit über 50 Ortsclubs. Die Mitglieder schätzen den umfassenden touristischen Service. Eine der beliebtesten Leistungen ist dabei das ARCD-Urlaubspaket. Das Package im Wert von 30 Euro kann einmal pro Jahr von jedem Mitglied kostenlos abgerufen werden. Es um umfasst ausgesuchtes Kartenmaterial, detaillierte Streckenvorschläge und Insidertipps für ein durch das Mitglied gewähltes Wunsch-Reiseziel. Wenn ein zur Deutschen Fachwerkstraße gehörendes Reiseziel gewünscht wird, enthält das ARCD-Urlaubspaket im Rahmen unserer neuen Kooperation künftig Informationen zur Fachwerkstraße und den angeschlossenen Städten oder Attraktionen. Darüber hinaus finden ARCD-Mitglieder zehnmal im Jahr in ihrem Briefkasten die Auto&Reise – das ARCD-Clubmagazin. Zudem informieren verschiedene Newsletter monatlich zu speziellen Interessensgebieten. Abgerundet wird das Portfolio durch das ARCD-Reisebüro. Dieses bietet Individual- und Gruppenreisen aller großen Reiseveranstalter. Darüber hinaus werden dort eigene Individual- und Gruppenreisen konzipiert. Zentrales Thema sind dabei Reiseangebote innerhalb Deutschlands, wo künftig auch die Deutsche Fachwerkstraße zu einer festen Größe entwickelt werden soll.

„Das Leistungsangebot macht den ARCD für die Fachwerkstraße zu einem interessanten Partner“, ist Volker Holzberg überzeugt. „Gemeinsam mit den Tourismusexperten des ARCD werden wir attraktive Angebote entwickeln und so positive Impulse für unsere Mitgliedsstädte generieren“, betont der Vorsitzende des Marketingausschusses Deutsche Fachwerkstraße. Ganz oben auf der Agenda steht nun die Entwicklung von Camping-Tipps entlang der Fachwerkstraße sowie das Schnüren von Kultur-Paketen.


TExTOUR - Kultur- Tourismus in Europa neu gedacht

 Großschönau, Umgebindehäuser an der Mandau (Foto: Dr. Uwe Ferber)
Großschönau, Umgebindehäuser an der Mandau (Foto: Dr. Uwe Ferber).

TExTOUR - Kultur- Tourismus in Europa neu gedacht

Das neue Projekt der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte „TExTOUR“ – im Rahmen des europäischen Forschungsrahmenprogramms „HORIZON 2020“ gefördert – hat zum Ziel, innovative und nachhaltige Kulturtourismus-Strategien zu entwickeln und vor allem die Entwicklung peripherer ländlicher Regionen in Europa zu unterstützen und auszubauen.

Kulturtourismus spielt eine bedeutende Rolle in der heutigen Gesellschaft und Ökonomie. 2018 fielen rund 37 % des gesamten touristischen Sektors auf den Kulturtourismus ab, die jährlichen Zuwachsraten liegen hier bei nahezu 15 %. Doch auch der gesamte Tourismussektor wurde schwer von der COVID-19 Pandemie getroffen. Die OECD ermittelte einen Rückgang des internationalen Tourismus in 2020 um 80 %. Aufgrund dessen arbeiten viele Länder an einem widerstandsfähigen Tourismus auf Basis von digitalen Strategien und einer nachhaltigen Neustrukturierung des Tourismussektors.

Um diesen touristischen Rückschlag durch die Pandemie entgegenwirken zu können, muss der Tourismus lokal und auch überregional neu gedacht und die vorhandenen kulturellen, sozialen und natürlichen Potentiale optimal genutzt werden. Die historisch wertvollen Kulturstätten müssen daher mit Unterstützung der Wissenschaft durch digitalen Fortschritt, Gastronomie, lokale Identität, Kultur und Werte sowie durch immaterielle Güter in Wert gesetzt werden. Das im Rahmen von HORIZON 2020 geförderte EU-Projekt TExTOUR (Soziale Innovation und TEchnologien für einen nachhaltig wachsenden und partizipativen TOURismus) analysiert und entwickelt hierzu neue Strategien, um die sozio-ökonomische Entwicklung peripherer ländlicher Räume mit kulturtouristischem Potential zu unterstützen. Das Projekt wird an vorhandenen touristischen Strukturen, wie unserer Deutschen Fachwerkstraße, ansetzen und auch neue nachhaltige Strategien entwickeln und fördern. Auf diesem Weg wird TExTOUR von acht kulturtouristischen Pilotquartieren vor Ort in verschiedenen europäischen und außer-europäischen Regionen begleitet.

Die ausgewählten Pilotregionen zeigen grundlegend unterschiedliche Voraussetzungen auf, welche es dem Projekt ermöglichen, eine möglichst große Bandbreite von kulturtouristischen Szenarien – inländisch oder küstennah, städtisch oder ländlich, zentral oder peripher gelegen, mit verschiedenen sozialen, ökonomischen und natürlichen Gegebenheiten – abzubilden.

Unser Projektkoordinator Daniel Basulto unterstreicht „Ein nachhaltiger Kulturtourismus beinhaltet einen integrierten Umgang mit dem kulturellen Erbe auf der einen und dem Tourismus auf der anderen Seite. Es geht darum, mit den lokalen Partnern vor Ort zusammen zu arbeiten, um alle Vorteile gleichermaßen und für jeden Partner ausnutzen zu können. Dieser Grundsatz sieht den Erhalt des materiellen und immateriellen kulturellen Erbes einerseits und die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus andererseits vor.“

Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem TExTOUR-Projekt werden auf der projekteigenen und frei zugänglichen digitalen Plattform verfügbar sein. Dies ermöglicht vor allem der Politik, lokalen Gruppen und kulturtouristisch verankerten Akteuren die kulturtouristischen Strategien auf ihre eigenen Angebote anzuwenden. Die digitale Plattform wird Maßnahmen und Strategien für einen nachhaltigen, sozialen, ökonomischen und europäisch verbundenen Kulturtourismus darstellen, der die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort in den Pilotquartieren berücksichtigt. Andere europäische und außer-europäische kulturelle Stätten und Organisationen wird ebenfalls der Zugriff auf die Plattform ermöglicht, damit auch sie von den Erkenntnissen profitieren können.

Unter der Leitung der „Fundación Santa María la Real“, Spanien startete das TExTOUR-Projekt im Januar 2021. Die 18 involvierten Projekt-Partner vereinen dabei alle gesellschaftlichen und sozialen Aspekte im Projekt.

Die acht TExTOUR-Pilotquartiere sind:

1) UNESCO-Stätte Crespi d’Adda – Lombardei, Italien

2) Narva, postindustrieller Bezirk Kreenholm – Estland, Russland

3) Internationale Umgebindekulturlandschaft – Deutschland, Polen,
    Tschechien

4) Europäische Kulturroute der VIA REGIA – Ukraine, Weißrussland, Polen,
    Deutschland, Frankreich, Spanien

5) Trebinje-Region – Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Kroatien

6) Historischer Silber- und führende Nachbergbau-Unternehmen in
    Tarnowitz – Oberschlesien, Polen

7) Grenzüberschreitende UNESCO-Stätte Vale do Coa,
    Siega Verde – Portugal, Spanien

8) Die geschützte Region um Anfeh – Libanon und das Bergdorf
    Fikardou – Zypern

Unser Pilot, das Umgebindeland in der Lausitz, repräsentiert die grenzüberschreitende Kulturlandschaft von Polen, Tschechien und Deutschland. Einerseits die charakteristischen historischen Umgebindehäuser, andererseits geprägt durch historische und moderne Industrie vereint das Umgebindeland vor allem in kultureller Sicht die Region im Dreiländereck – sie bietet ein großes kulturtouristisches Potential.

Als neue Teilstrecke der Deutschen Fachwerkstraße soll nun auch der Schritt über die Grenze hinweg in das europäische Ausland angegangen werden, um die wertvolle ländliche Region in der Lausitz mit ihren lokalen und regionalen Besonderheiten zu unterstützen und entwickeln. Dies beinhaltet sowohl den Fokus auf das bauliche Erbe der Region als auch die Stärkung der lokalen Industrie und der touristischen Angebote vor Ort.

Gemeinsam mit der Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft wird die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte in den kommenden vier Jahren in engem internationalen Austausch neue Strategien und Netzwerke im und um das Umgebindeland schaffen, um diese besondere Kulturlandschaft dauerhaft zu erhalten und zu fördern.

>This project hat received funding from the European Union´s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 101004687<

 


Tag des offenen Umgebindehauses 2022 (https://umgebinde.haus)


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Tag des offenen Umgebindehauses 2022 (https://umgebinde.haus)

Pressemitteilung (Auszug)

Alljährlich am letzten Sonntag im Mai sind zum Tag des offenen Umgebindehauses und des zeitgleich stattfindenden Deutschen Fachwerktages Umgebindehäuser in der Region zur Besichtigung geöffnet. Erstmals in diesem Jahr konnte dieser ereignisreiche Tag aufgrund der aktuellen Corona Pandemie nicht stattfinden.

Daher haben wir diesen Anlass genutzt, um zukünftig zusätzlich ein ganzjähriges, virtuelles besichtigen zu ermöglichen. Speziell dafür gibt es die neue Webapp unter der Adresse www.umgebinde.haus. Zukünftig werden hier ganzjährig die am Tag des offenen Umgebindehauses geöffneten Objekte vorstellen.

Der Tag des "offenen" Umgebindehauses soll vor allem denen eine Plattform bieten, die mit Besitzern und Handwerkern ins Gespräch kommen wollen, um sich über gelungene Sanierungslösungen sowie über modernes Wohnen und Arbeiten in diesem speziellen Haustyp zu informieren. Dazu werden wir zukünftig Handwerksvorführungen, unter anderem mit Lehmhandwerker, Zimmerer oder Restaurator auch digital präsentieren.

Ab dem Jahr 2021 werden wir Ihnen die Webapp zusätzlich noch in Polnisch und Tschechisch anbieten. Bereits jetzt ist es möglich, dass sich interessierte Umgebindehausbesitzer 2021 anmelden können.

Neben der virtuellen Präsentation werden wir 2021 auch wieder unser gedrucktes Programmheft zur Verfügung stellen.

Stiftung Umgebindehaus

Sven Rüdiger

www.stiftung-umgebindehaus.de

www.umgebinde.haus

 


Deutsche Fachwerkstraße und HERCULES BIKES sind Kooperationspartner


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Deutsche Fachwerkstraße und HERCULES BIKES sind Kooperationspartner

Reisende mit dem Fahrrad sind eine der Zielgruppenschwerpunkte der Deutschen Fachwerkstraße. Auf rund 3900 km Länge lassen sich die sieben Regionalstrecken in unterschiedlichen Etappen per Fahrrad entdecken. Dazu gibt es in vielen Mitgliedsstädten noch besondere Angebote für Radreisende.

Mit dem Traditionsunternehmen und Fahrradhersteller HERCULES (gegründet 1886 in Nürnberg), besteht nunmehr eine Kooperation, die sich insbesondere auf Verkaufsförderungsmaßnahmen und Journalistenreisen erstreckt.

Erste Aktionen sind bereits geplant. Für beide Partner spielt die direkte Kundenansprache in den Zielgruppen auch weiterhin eine wichtige Rolle. So wird beispielsweise auf Messen und Promotiontouren das Werbematerial der Deutschen Fachwerkstraße und der Firma HERCULES angeboten. Ein wichtiger Aspekt, um auch die neue Broschüre der Deutschen Fachwerkstraße „Mit dem Rad unterwegs“ in den Vertrieb und an den Interessenten zu bringen. Die Deutsche Fachwerkstraße informiert auf speziellen Radreisemessen über die Tourenradangebote/E-Bike-Angebote der Firma HERCULES. Aktionen mit dem Fahrradhandel – Auslage der Broschüre „Mit dem Rad unterwegs“ - und gemeinsame Pressereisen sind derzeit in Vorbereitung.

Dorothea Stania, Marketing-Managerin, Thomas Henke, Vertriebsleiter Deutschland – beide Fa. HERCULES - und Volker Holzberg, Vorsitzender des Marketingausschusses der Deutschen Fachwerkstraße, freuen sich über die Kooperation und sehen viele Möglichkeiten der Vermarktung zum Nutzen beider Partner.


Fachwerk digital


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Fachwerk digital

Seit Längerem betreibt die Deutsche Fachwerkstraße eine eigene Facebook-Seite und informiert die Leserinnen und Leser über Aktuelles aus den Mitgliedsstädten. Viele von Ihnen sind auch bereits Freunde der Seite und gestalten diese aktiv mit.

Mit dem neuen inhaltlichen Schwerpunkt auf das Thema Digitalisierung wollen sich die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte und die Deutsche Fachwerkstraße vermehrt in den Sozialen Medien präsentieren. Dabei steht die Vernetzung mit den Mitgliedsstädten an erster Stelle. Mit den Hashtags

#FachwerkArge

#DeutscheFachwerkstaedte

#DeutscheFachwerkstrasse

wollen wir die Aktivitäten und Angebote der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte, der Deutschen Fachwerkstraße als auch der Mitgliedsstädte rund um das Thema „Fachwerk“ deutschlandweit bündeln. Nur so können wir die Leserinnen und Leser noch mehr auf unser wertvolles historisches Erbe aufmerksam machen. Damit eine möglichst große Reichweite gelingt bedarf es der Unterstützung aus den Mitgliedsstädten: Wenn Sie also das nächste Mal einen Beitrag über die Kanäle ihrer Sozialen Medien veröffentlichen, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie die Hashtags nennen:

#FachwerkArge #DeutscheFachwerkstaedte #DeutscheFachwerkstrasse

Lassen Sie uns gemeinsam stark sein für das Fachwerk!