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Markt Marktzeuln

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Marktzeuln - die Perle an der Rodach

Das malerische Ortsbild wird durch den Fluss Rodach, das barocke Fachwerk-Rathaus (16.-17. Jh.) und die gotisch-barocke Pfarrkirche (14.–18. Jh.) geprägt. Der kleine Fachwerkort liegt im nordöstlichen Teil des Landkreises Lichtenfels, unweit der Mündung in den Main und somit auch in der Tourismusregion OBERMAIN JURA. Die Region ist auch unter dem Begriff „Gottesgarten am Obermain“ bekannt. Über 50 Baudenkmäler zieren den mittelalterlichen Ortskern.

Von der Einfriedung des nahezu rechteckig angelegten Ortsgrundrisses sind noch das Obere Tor und das Graitzer Tor erhalten. Als Rückgrat der Gesamtstruktur dient die ehemalige Markstraße „Am Flecken“. An ihr konzentriert sich die Mehrzahl der repräsentativen Fachwerkbauten, die im Zeitraum vom Ende des 17. Jahrhunderts bis zur ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet wurden. Eine besondere räumliche Konstellation ist durch die Stützmauer zwischen dem mittleren Abschnitt „Am Flecken“ und dem Bereich „Oberm Rathaus“ gegeben. Einzig am südöstlichen Ende der Marktstraße gibt es wesentliche neuzeitliche Veränderungen, die vor allem mit dem Neubau der Brücke über die Rodach 1970 verbunden sind. Der Verlegung der Trasse nach Westen und ihrer Verbreiterung fielen mehrere historische Gebäude zum Opfer. Neben baulichen Zeugnissen der Landwirtschaft befindet sich hier auch das älteste datierte private Bauwerk des Marktortes, der Koppenhof, dessen massives Untergeschoss Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet wurde.