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Deutscher Fachwerktag 2019

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Resonanz zum 5. Deutschen Fachwerktag und dem Tag der offenen Umgebindehäuser am 26. Mai 2019

Das Interesse und der Zuspruch an den Fachwerksonderführungen mit Informationen und Vorträgen rund um das Fachwerk anlässlich des 5. Deutschen Fachwerktages und dem Tag der offenen Umgebindehäuser waren überaus gut, was auch aus zahlreichen Veröffentlichungen in der Presse und positiven Rückmeldungen der Mitgliedsstädte zu entnehmen ist. Der "Südkurier" berichtete beispielsweise über die Sonderführung „Blick auf das historische Gebälk“ in Pfullendorf – die Stellungnahme einer begeisterten Teilnehmerin wird zitiert. Auch im „Calw Journal“ und in den „Kinzigtalnachrichten“ wurde positiv über den Deutschen Fachwerktag berichtet. In mehr als 40 Mitgliedsstädten der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte und der Deutschen Fachwerkstraße wurden Führungen und Vorträge mit dem Themenschwerpunkt „Fachwerk“ angeboten.

In Wetzlar kamen zahlreiche Besucher, um die Sonderführung der Gästeführerin – gekleidet in einer originalen Kluft der Handwerkerzunft – zu erleben und mehr über die Geschichte von Wetzlar und die Besonderheiten der Gesellenwalz zu erfahren, während Feuerböcke und Neidköpfe betrachtet werden konnten. Die St. Johannis Kirche in Halberstadt, eine der ältesten und größten Fachwerkkirchen Sachsen-Anhalts, öffnete an diesem Tag ihre Pforten und die Besucher hörten bewegte Geschichten des schlichten Gotteshauses. In Homberg (Efze) konnten sich Fachwerkbegeisterte in einem Fachvortrag „Fachwerk saniert durch Lehmeinpressung“ darüber informieren, wie man durch ein besonderes Verfahren den Eintritt von Regenwasser in den Außenwänden eines Fachwerkhauses verhindert und dadurch eine energieeffiziente Innendämmung ermöglichen kann. Mitglieder, die Interesse an diesem Vortrag haben, können sich gerne an Herrn Dipl.-Ing. Georg Ritter aus Homberg (Efze) wenden (E-Mail: georgritter@online.de).

Ein Umgebindehaus von innen zu besichtigen, war in der Oberlausitz für viele Gäste ein Highlight. Öffentliche Einrichtungen und Gebäude wie z. B. in Kottmar OT Eibau der Faktorenhof oder das Schunkelhaus im OT Obercunnersdorf konnten an diesem Tag besichtigt werden. Auch private Hausbesitzer öffneten an diesem Tag ihr „Umgebindehäusel“. Dabei konnten sich zahlreiche Besucher ein Bild machen von der für die Oberlausitz typischen Umgebindebauweise - dieser einmaligen architektonischen Besonderheit.

Der Deutsche Fachwerktag soll das Fachwerk in unseren Mitgliedsstädten noch stärker in das Bewusstsein der Bürger rücken. Es sollte noch deutlicher dargestellt werden, dass wir mit dem vorhandenen Fachwerkbestand von rund 100.000 Fachwerkhäusern in unseren Mitgliedsstädten ein einmaliges und schützenswertes Kulturgut besitzen, dessen Erhalt uns als große Verpflichtung gelten sollte und das für Eigentümer und Städte ein einmaliges Kapital darstellt.

Im nächsten Jahr findet der Deutsche Fachwerktag und der Tag der offenen Umgebindehäuser am 31. Mai 2020 statt.