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Willkommen auf der Deutschen Fachwerkstrasse

Erleben Sie die Faszination des Fachwerks auf mehr als 3.500 Kilometern Länge.


Die Deutsche Fachwerkstraße, 1990 ins Leben gerufen, erstreckt sich von der Elbe im Norden über die Oberlausitz im östlichen Sachsen bis hin zum Bodensee im Süden, führt mit acht Regionalstrecken durch die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg.

Unter dem Motto „Fachwerk verbindet“ haben sich inzwischen über 100 Fachwerkstädte zusammengeschlossen, um sich gemeinsam zu präsentieren. Die Deutsche Fachwerkstraße verbindet aber nicht nur einmalige Landschaften, geschichtsträchtige Schauplätze und liebevoll restaurierte Denkmale, sondern vor allem auch die Menschen, die darin leben und arbeiten. 

>> zum Porträt der Deutschen Fachwerkstrasse 

 

 



Deutscher Fachwerktag 2022

Deutscher Fachwerktag 2022


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Der achte Deutsche Fachwerktag und der Tag des offenen Umgebindehauses finden am 29. Mai 2022 statt. Zur gegebenen Zeit erhalten Sie hier nähere Infos zu den Veranstaltungen.

Zum siebten Mal fand am 30. Mai 2021 der von der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e. V. ins Leben gerufene "Deutsche Fachwerktag" durchgeführt. Leider konnten auch in diesem Jahr die regulären Führungen aufgrund der Corona-Pandemie nur bedingt stattfinden. Unsere Mitgliedsstädte Wernigerode und Besigheim boten alternativ am 30.05.2021 virtuelle Beiträge/Führungen an. In Limburg a. d. Lahn werden kurzfristig am Deutschen Fachewerktag - aufgrund der sinkenden Inzidenzzahlen - Führungen angeboten

In der Oberlausitz fand am gleichen Tag der "Tag des offenen Umgebindehauses" statt, welcher auch in diesem Jahr bedingt durch die Corona-Pandemie digital durchgeführt wird. Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.umgebinde.haus

Der Deutsche Fachwerktag soll das Fachwerk in unseren Mitgliedsstädten noch stärker in das Bewusstsein der Bürger rücken. Es sollte noch deutlicher dargestellt werden, dass wir mit dem vorhandenen Fachwerkbestand von rund 100.000 Fachwerkhäusern in unseren Mitgliedsstädten ein einmaliges und schützenswertes Kulturgut besitzen, dessen Erhalt uns als große Verpflichtung gelten sollte und das für Eigentümer und Städte ein einmaliges Kapital darstellt.


Gästeführerseminare 2022

Gästeführerseminare 2022

Die nächsten Seminare für Gästeführer finden wie folgt in digitaler Form statt. Die Anmeldeunterlagen und das Programm stehen in Kürze zur Verfügung

Block I - Denkmalschutz und Denkmalpflege

Teil 1 - Dienstag, 8. März 2022 von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr
Teil 2 - Mittwoch, 9. März 2022 von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Die Blöcke II, III und IV werden wir, sobald es die Corona-Regeln zulassen, als Präsenzveranstaltung durchführen.

Die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte und die Deutsche Fachwerkstraße sind daran interessiert, über den Weg der Fachwerk-Gästeführerseminare den Stadtführern und allen Fachwerkinteressierten das Thema Fach­werk näher zu bringen. Dabei legen die einzelnen Referenten während der sechs Seminartage höchsten Wert auf eine qualitätsvolle Vermittlung der Inhalte. Mehr als 100 Gästeführer unserer Mitgliedsstädte wurden bereits mit dem Fachwerk-Gästeführer-Diplom ausgezeichnet. Sie sind über die Darstellung des Fachwerks hinaus Mittler zum Thema Pflege und Denkmalschutz unserer historischen (Fachwerk-) Bausubstanz, und dienen sowohl den Gästen als auch den Eigentümern von Fachwerkgebäuden mit Informationen zur historischen Substanz, mehr aber noch der Motivation, ei­nen Beitrag zum Erhalt unserer Fachwerksubstanz zu leisten.

In dem Blocksystem zur Erlangung des Fachwerkgästeführer-Diploms werden in Fulda-Johannesberg für die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte und der Deutschen Fachwerkstraße regelmäßig alle sechs Themenblöcke angeboten. Auch Gästeführerinnen und Gästeführer aus Städten und Gemeinden, die nicht der Arbeitsgemeinschaft angehören sind herzlich willkommen.

Block I - Denkmalschutz und Denkmalpflege
Block II - Fachwerkentwicklung
Block III - Holz und Verzimmerung
Block IV - Fachwerk, Schmuck und Symbolik
Block V - Wie vertrete ich als Gästeführer meine Fachwerkstadt?
Block VI - Fachwerk im Spiegel der Baustile und Kunstgeschichte

 

 


Deutsche Fachwerkstraße auf dem Caravan Salon Düsseldorf

Deutsche Fachwerkstraße auf dem Caravan Salon Düsseldorf

 Messestand TOP Platz, Foto: TOP Platz, Jürgen Dieckert
Messestand TOP Platz, Foto: TOP Platz, Jürgen Dieckert.

Vor Ort war in diesem Jahr die Deutsche Fachwerkstraße auf dem Caravan Salon Düsseldorf vom 27. August bis zum 5. September. Gleich zweimal waren wir präsent: Als Anschließer bei TOP Platz und über die Mitgliedschaft bei der Reisemobilunion.

Messen leben noch – das konnte Volker Holzberg in diesem Jahr sehr gut auf dem Caravan Salon feststellen. 185.000 Besucher – das war weit mehr als erhofft wurde. Besonders gut seitens der Messegesellschaft: es gab für jeden Tag eine maximale Zahl von 20.000 nur online buchbaren Tickets, sodass es nicht zu den Überfüllungen mit 45.000 Besuchern am ersten Messetag kam, die aus der Vergangenheit bekannt waren.

Viele Neueinsteiger und viele qualifizierte Besucher konnten an den Veranstaltungstagen festgestellt werden. Die Deutsche Fachwerkstraße lag da mit ihrem Angebot für Wohnmobilreisende genau richtig. Wohnmobilbroschüre, die Broschüre „Mit dem Rad unterwegs“ der Gesamtstreckenflyer und die Regionalstreckenkarten kamen beim Publikum sehr gut an. Die Besucher zeigten sich sehr interessiert über die vielen Möglichkeiten, die sich in den 121 Städten der Deutschen Fachwerkstraße für Wohnmobilreisende bieten. Erfreut zeigten sich die Besucher auch über die Stellplatzsituation in den Fachwerkstädten. Viele Plätze liegen oft in der Nähe von Schwimmbädern, Seen oder Flüssen. Viele haben auch Anschluss an Rad- und Wanderwege, Erkundungstouren in der näheren Umgebung sind so problemlos möglich.

Schon nach dem ersten Wochenende musste die Geschäftsstelle das Informationsmaterial umfangreich nachliefern. Alles in allem war der Caravan Salon Düsseldorf in diesem Jahr eine gute Veranstaltung. Wünschen wir uns, dass viele Besucher die Deutsche Fachwerkstraße nutzen um einen erholsamen, aber auch erlebnisreichen Wohnmobilurlaub zu verbringen.


Deutsche Fachwerkstraße auf dem DZT Nordeuropa-Workshop

Deutsche Fachwerkstraße auf dem DZT Nordeuropa-Workshop

 Nordeuropa Workshop, Foto: Deutsche Fachwerkstraße
Nordeuropa Workshop, Foto: Deutsche Fachwerkstraße.

In diesem Jahr gab es wieder eine Präsenzveranstaltung. Um möglichst viele Reiseveranstalter zu erreichen, hatte die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) zum Workshop nach Arhus und Kopenhagen eingeladen. Die Veranstaltung fand vom 26. bis 28.10.2021 statt.

Neben dem Primärmarkt Deutschland wird sekundär auch der Auslandsmarkt Skandinavien mit Schwerpunkt Dänemark bearbeitet. Auf großes Interesse stießen die Angebote der Deutschen Fachwerkstraße bei den Veranstaltern aus Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland.

Insgesamt konnten 15 Reiseveranstaltern aus den genannten Ländern die Angebote und Produkte der Deutschen Fachwerkstraße und der Mitgliedsstädte vorgestellt werden. Es zeigte sich, dass die Deutsche Fachwerkstraße durchaus Potenzial für Reiseveranstalter bietet, Städte der Fachwerkstraße in die Programme einzubinden. Feststellen lässt sich, dass Veranstalter für Reisen mit dem Zug weiter zunehmen. Teilweise werden beispielsweise von schwedischen Veranstaltern Nachtzüge bis Hamburg oder Berlin genutzt. Für die Weiterreise gilt es dann Anschlüsse vorzuschlagen, die in unsere Mitgliedsstädte führen.

Aber auch Busreisen stehen weiterhin im Vordergrund. Kombiniert mit Radtourangeboten oder mit Wandertouren hat auch in diesem Angebotssegment die Deutsche Fachwerkstraße gute Chancen. Insbesondere sind neben den romantischen Städten, typischen Veranstaltungen und kulinarischen Angeboten auch Rundreisen mit dem Fahrrad seitens der Veranstalter gefragt. Gute Tipps für Mehrtagesangebote fanden die Reiseveranstalter  beispielsweise in unserem Katalog „Deutsche Fachwerkstraße – Kultur- und Erlebnisreisen“.

Nun gilt es nachgefragte spezielle Angebote zu erarbeiten und weiter in Kontakt zu bleiben. Feststellbar war auch, dass durch die Beteiligung der Deutschen Fachwerkstraße an der DZT-Kampagne „German Local Culture“ und durch Newsletter an die Reiseindustrie der Bekanntheitsgrad auch bei den Reiseveranstaltern noch weiter gesteigert werden konnte.


Pressereise in Franken - SHE IS A RIDER

Pressereise in Franken - SHE IS A RIDER

 Untermerzbach (c) She is a Rider, Foto: Andreas Lehahn
Untermerzbach (c) She is a Rider, Foto: Andreas Lehahn.

Eine weitere Pressereise mit dem Online-Motorradmagazin „She is a Rider“ gab es in diesem Jahr vom 16. – 20. September 2021 auf der Regionalstrecke Franken der Deutschen Fachwerkstraße.

Auf Einladung der Deutschen Fachwerkstraße besuchten Chefredakteurin Sabine Osmanovic, Magazin-Fotograf Andreas Lehahn und Tourguide Martina Hemrich, die 16 Mitgliedsstädte der Regionalstrecke Franken. Übernachtet wurde in Ebern und Bad Windsheim und von dort startete das Team jeweils zu Rundtouren. Insgesamt waren es 450 KM Fachwerkgenuss in Franken. Schnell stellten alle fest, dass die Regionalstrecke Franken der Deutschen Fachwerkstraße wunderbare Tourenmöglichkeiten für Motorradreisende hat. Viele Sehenswürdigkeiten und Highlights gibt es entlang der Strecken und in den fränkischen Fachwerkstädten der Regionalstrecke zu entdecken. Da lohnt es sich, die Touren entspannt zu fahren und an schönen Plätzen und in den Städten eine Pause für Besichtigungen zu machen.

Die Touren werden ebenfalls im Internet-Themenportal und im Printprodukt der Deutschen Fachwerkstraße zur Verfügung stehen.

She is a Rider ist ein Online Motorrad-Magazin speziell für Frauen, die mit dem Motorrad unterwegs sind. Reportagen gibt es über Motorradtouren und Reiseziele für Motorradfahrerinnen im In- und Ausland.

Mehr als 32.000 Leser*innen hat das Online-Portal im Monat. 97% der Leser sind Frauen. 100.000 Kontakte gibt es pro Monat allein auf Facebook.


Journalist aus Dänemark besuchte die Deutsche Fachwerkstraße

Journalist aus Dänemark besuchte die Deutsche Fachwerkstraße

 Hann. Münden/Foto: Astrid Burkhardt, Photo Burkhardt
Hann. Münden/Foto: Astrid Burkhardt, Photo Burkhardt.

Pressereise - Andreas Meyerhofer von der dänischen Zeitungsgruppe Jysk Fynske Medier (1,2 Mio. Leser) besuchte die Deutsche Fachwerkstraße.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) Auslandsvertretung Kopenhagen wurde die Pressetour, die vom 26. September bis 30. September stattfand, organisiert.

Leider kann es auf einer Pressereise aus Zeitgründen immer nur einen kleinen Ausschnitt der Deutschen Fachwerkstraße geben.

Stationen waren auf dieser Reise Celle, von dort aus gab es eine Tagestour nach Salzwedel, Dannenberg und Hitzacker und weiter ging es nach Hannoversch Münden, Herborn und Limburg an der Lahn.

Insgesamt ein sehenswertes und erlebnisreiches Programm. Andreas Meyerhofer zeigte sich denn auch begeistert von den Städten die besucht wurden und von den Möglichkeiten, die die Deutsche Fachwerkstraße, als längste Ferien- und Kulturstraße Deutschlands bietet. Sein Fazit: En koeretur ad Tysk Bindingsvaerksruten – er fyldt med idyl og historie – eine Autofahrt entlang der Deutschen Fachwerkstraße ist voller Idylle und Geschichte.

Die Pressetour war eine schöne Ergänzung zur DZT-Kampagne „German Local Culture“, an der sich die Deutsche Fachwerkstraße beteiligt hat.


Neue Route der Deutschen Fachwerkstraße in Franken

Neue Route der Deutschen Fachwerkstraße in Franken


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Neue Regionalstrecke der Deutschen Fachwerkstraße in Franken gegründet.

Am 3. März 2021 kamen die Verantwortlichen der Deutschen Fachwerkstraße sowie die Vertreter der neuen Mitgliedsstädte mit zahlreichen Vertretern aus weiteren interessierten Fachwerkstädten zur Gründung der neuen Regionalstrecke der Deutschen Fachwerkstraße in Franken zusammen.

Mit der Gründung der fränkischen Route besteht die Deutsche Fachwerkstraße mittlerweile aus acht Regionalstrecken von der Elbe im Norden über die Oberlausitz im östlichen Sachsen bis hin zum Bodensee im Süden.

Das fränkische Fachwerk ist durch zahlreiche Besonderheiten und Einzigartigkeiten am und im Bau geprägt. Neben dem Netzfachwerk als Alleinstellungsmerkmal sind es auch oft die aufwendigen Verzierungen und Schmuckelemente sowie die mit farblich gefassten Hölzern gestalteten Fachwerkgebäude, die in weiten Teilen die sehr gut erhaltenen Stadt- und Ortskerne der fränkischen Städte prägen.


Kooperation Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. und Deutsche Fachwerkstraße

Kooperation Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. und Deutsche Fachwerkstraße


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Wer gern und viel mit dem eigenen Auto, Wohnmobil oder Campingwagen unterwegs ist, sollte einen starken Partner an seiner Seite haben. Eine gute Wahl ist der von FOCUS MONEY als Deutschlands fairster Automobilclub ausgezeichnete ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. Dieser bietet seinen Mitgliedern bei Panne oder Unfall kompetente Hilfe – europaweit. Darüber hinaus berät der 150.000 Mitglieder zählende Club bei allen Fragen rund um das Reisen, Camping, Fahrzeugtechnik und Verkehrssicherheit.

Hauptsitz des 1928 in Soldin bei Frankfurt/Oder als KVDB Kraftfahrervereinigung Deutscher Beamter gegründeten Automobilclubs ist heute das mittelfränkische Bad Windsheim – eine unserer Mitgliedsstädte an der gerade neu gegründeten Regionalstrecke Franken.

Organisiert ist der Club in acht Landesverbände mit über 50 Ortsclubs. Die Mitglieder schätzen den umfassenden touristischen Service. Eine der beliebtesten Leistungen ist dabei das ARCD-Urlaubspaket. Das Package im Wert von 30 Euro kann einmal pro Jahr von jedem Mitglied kostenlos abgerufen werden. Es um umfasst ausgesuchtes Kartenmaterial, detaillierte Streckenvorschläge und Insidertipps für ein durch das Mitglied gewähltes Wunsch-Reiseziel. Wenn ein zur Deutschen Fachwerkstraße gehörendes Reiseziel gewünscht wird, enthält das ARCD-Urlaubspaket im Rahmen unserer neuen Kooperation künftig Informationen zur Fachwerkstraße und den angeschlossenen Städten oder Attraktionen. Darüber hinaus finden ARCD-Mitglieder zehnmal im Jahr in ihrem Briefkasten die Auto&Reise – das ARCD-Clubmagazin. Zudem informieren verschiedene Newsletter monatlich zu speziellen Interessensgebieten. Abgerundet wird das Portfolio durch das ARCD-Reisebüro. Dieses bietet Individual- und Gruppenreisen aller großen Reiseveranstalter. Darüber hinaus werden dort eigene Individual- und Gruppenreisen konzipiert. Zentrales Thema sind dabei Reiseangebote innerhalb Deutschlands, wo künftig auch die Deutsche Fachwerkstraße zu einer festen Größe entwickelt werden soll.

„Das Leistungsangebot macht den ARCD für die Fachwerkstraße zu einem interessanten Partner“, ist Volker Holzberg überzeugt. „Gemeinsam mit den Tourismusexperten des ARCD werden wir attraktive Angebote entwickeln und so positive Impulse für unsere Mitgliedsstädte generieren“, betont der Vorsitzende des Marketingausschusses Deutsche Fachwerkstraße. Ganz oben auf der Agenda steht nun die Entwicklung von Camping-Tipps entlang der Fachwerkstraße sowie das Schnüren von Kultur-Paketen.


TExTOUR - Kultur- Tourismus in Europa neu gedacht

TExTOUR - Kultur- Tourismus in Europa neu gedacht

 Großschönau, Umgebindehäuser an der Mandau (Foto: Dr. Uwe Ferber)
Großschönau, Umgebindehäuser an der Mandau (Foto: Dr. Uwe Ferber).

Das neue Projekt der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte „TExTOUR“ – im Rahmen des europäischen Forschungsrahmenprogramms „HORIZON 2020“ gefördert – hat zum Ziel, innovative und nachhaltige Kulturtourismus-Strategien zu entwickeln und vor allem die Entwicklung peripherer ländlicher Regionen in Europa zu unterstützen und auszubauen.

Kulturtourismus spielt eine bedeutende Rolle in der heutigen Gesellschaft und Ökonomie. 2018 fielen rund 37 % des gesamten touristischen Sektors auf den Kulturtourismus ab, die jährlichen Zuwachsraten liegen hier bei nahezu 15 %. Doch auch der gesamte Tourismussektor wurde schwer von der COVID-19 Pandemie getroffen. Die OECD ermittelte einen Rückgang des internationalen Tourismus in 2020 um 80 %. Aufgrund dessen arbeiten viele Länder an einem widerstandsfähigen Tourismus auf Basis von digitalen Strategien und einer nachhaltigen Neustrukturierung des Tourismussektors.

Um diesen touristischen Rückschlag durch die Pandemie entgegenwirken zu können, muss der Tourismus lokal und auch überregional neu gedacht und die vorhandenen kulturellen, sozialen und natürlichen Potentiale optimal genutzt werden. Die historisch wertvollen Kulturstätten müssen daher mit Unterstützung der Wissenschaft durch digitalen Fortschritt, Gastronomie, lokale Identität, Kultur und Werte sowie durch immaterielle Güter in Wert gesetzt werden. Das im Rahmen von HORIZON 2020 geförderte EU-Projekt TExTOUR (Soziale Innovation und TEchnologien für einen nachhaltig wachsenden und partizipativen TOURismus) analysiert und entwickelt hierzu neue Strategien, um die sozio-ökonomische Entwicklung peripherer ländlicher Räume mit kulturtouristischem Potential zu unterstützen. Das Projekt wird an vorhandenen touristischen Strukturen, wie unserer Deutschen Fachwerkstraße, ansetzen und auch neue nachhaltige Strategien entwickeln und fördern. Auf diesem Weg wird TExTOUR von acht kulturtouristischen Pilotquartieren vor Ort in verschiedenen europäischen und außer-europäischen Regionen begleitet.

Die ausgewählten Pilotregionen zeigen grundlegend unterschiedliche Voraussetzungen auf, welche es dem Projekt ermöglichen, eine möglichst große Bandbreite von kulturtouristischen Szenarien – inländisch oder küstennah, städtisch oder ländlich, zentral oder peripher gelegen, mit verschiedenen sozialen, ökonomischen und natürlichen Gegebenheiten – abzubilden.

Unser Projektkoordinator Daniel Basulto unterstreicht „Ein nachhaltiger Kulturtourismus beinhaltet einen integrierten Umgang mit dem kulturellen Erbe auf der einen und dem Tourismus auf der anderen Seite. Es geht darum, mit den lokalen Partnern vor Ort zusammen zu arbeiten, um alle Vorteile gleichermaßen und für jeden Partner ausnutzen zu können. Dieser Grundsatz sieht den Erhalt des materiellen und immateriellen kulturellen Erbes einerseits und die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus andererseits vor.“

Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem TExTOUR-Projekt werden auf der projekteigenen und frei zugänglichen digitalen Plattform verfügbar sein. Dies ermöglicht vor allem der Politik, lokalen Gruppen und kulturtouristisch verankerten Akteuren die kulturtouristischen Strategien auf ihre eigenen Angebote anzuwenden. Die digitale Plattform wird Maßnahmen und Strategien für einen nachhaltigen, sozialen, ökonomischen und europäisch verbundenen Kulturtourismus darstellen, der die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort in den Pilotquartieren berücksichtigt. Andere europäische und außer-europäische kulturelle Stätten und Organisationen wird ebenfalls der Zugriff auf die Plattform ermöglicht, damit auch sie von den Erkenntnissen profitieren können.

Unter der Leitung der „Fundación Santa María la Real“, Spanien startete das TExTOUR-Projekt im Januar 2021. Die 18 involvierten Projekt-Partner vereinen dabei alle gesellschaftlichen und sozialen Aspekte im Projekt.

Die acht TExTOUR-Pilotquartiere sind:

1) UNESCO-Stätte Crespi d’Adda – Lombardei, Italien

2) Narva, postindustrieller Bezirk Kreenholm – Estland, Russland

3) Internationale Umgebindekulturlandschaft – Deutschland, Polen,
    Tschechien

4) Europäische Kulturroute der VIA REGIA – Ukraine, Weißrussland, Polen,
    Deutschland, Frankreich, Spanien

5) Trebinje-Region – Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Kroatien

6) Historischer Silber- und führende Nachbergbau-Unternehmen in
    Tarnowitz – Oberschlesien, Polen

7) Grenzüberschreitende UNESCO-Stätte Vale do Coa,
    Siega Verde – Portugal, Spanien

8) Die geschützte Region um Anfeh – Libanon und das Bergdorf
    Fikardou – Zypern

Unser Pilot, das Umgebindeland in der Lausitz, repräsentiert die grenzüberschreitende Kulturlandschaft von Polen, Tschechien und Deutschland. Einerseits die charakteristischen historischen Umgebindehäuser, andererseits geprägt durch historische und moderne Industrie vereint das Umgebindeland vor allem in kultureller Sicht die Region im Dreiländereck – sie bietet ein großes kulturtouristisches Potential.

Als neue Teilstrecke der Deutschen Fachwerkstraße soll nun auch der Schritt über die Grenze hinweg in das europäische Ausland angegangen werden, um die wertvolle ländliche Region in der Lausitz mit ihren lokalen und regionalen Besonderheiten zu unterstützen und entwickeln. Dies beinhaltet sowohl den Fokus auf das bauliche Erbe der Region als auch die Stärkung der lokalen Industrie und der touristischen Angebote vor Ort.

Gemeinsam mit der Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft wird die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte in den kommenden vier Jahren in engem internationalen Austausch neue Strategien und Netzwerke im und um das Umgebindeland schaffen, um diese besondere Kulturlandschaft dauerhaft zu erhalten und zu fördern.

>This project hat received funding from the European Union´s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 101004687<

 


PS.SPEICHER Einbeck blickt auf "100 Jahre AVUS"

PS.SPEICHER Einbeck blickt auf "100 Jahre AVUS"

 PS.SPEICHER, Einbeck/Quelle: ö_konzept
PS.SPEICHER, Einbeck/Quelle: ö_konzept.

PRESSEINFORMATION
Einbeck, 18. Juni 2021                                                                                    

Der PS.SPEICHER Einbeck blickt zurück auf „100 Jahre AVUS“. Mit der Sonderausstellung „Ein rasantes Jahrhundert“ lässt das niedersächsische Erlebnismuseum die Geschichte der legendäre Strecke aus Berlin aufleben.

EINBECK. Der PS.SPEICHER im niedersächsischen Einbeck erweitert ab dem 12. September sein Angebot: Eine Sonderausstellung erinnert mit originalen Fahrzeugen an die Rennstrecke und Verkehrsstraße „AVUS“.

Sie ist älter als der Nürburgring, war schneller als jede andere Rennstrecke und ist eines der Wahrzeichen Berlins. Die AVUS, einst als „Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße“ gedacht, ist heute ein Symbol deutscher Geschichte. Dieses Jahr feiert sie ihren 100. Geburtstag.

Der PS.SPEICHER und die Initiative „AVUS100“ feiern das Jubiläum mit einer Sonderausstellung. Das Oldtimermuseum in Niedersachsen zeigt ab dem 12. September zahlreiche Fahrzeuge, die einst die Strecke belebten und präsentiert eine einmalige Auswahl an Exponaten, die in dieser Form noch nie gemeinsam zu sehen waren. Zudem informiert die Ausstellung über Details dieses Sinnbilds automobiler Geschichte und erinnert an unzählige Anekdoten.

Kaiser Wilhelm II. erdachte die AVUS bereits 1909. Auf seinen Befehl wurde ab 1913 eine lange Schneise durch den Berliner Grunewald geschlagen. Der erste Weltkrieg vereitelte jedoch einen pünktlichen Start. Erst 1921 startete das erste Rennen auf der AVUS. Fortan war sie, während das Volk noch mit Kutschen oder Fahrrädern unterwegs war, die erste reine Autostraße der Welt. Auf zwei lange Geraden, verbunden durch Nord- und Südkurve.

Internationale Bedeutung erhielt die AVUS erstmals 1926. Die Premiere des Großen Preises von Deutschland lockte viele Fahrer mit Renommee. Doch nach einem tragischen Unfall mit vier Toten drohte das motorsportliche Aus, noch bevor die AVUS überhaupt hätte Geschichte schreiben können. Fortan wurde die langen Geraden f als Schauplatz atemberaubender Rekordfahrten genutz. In den Folgejahren jubelten die Zuschauer nicht nur Sportwagen und Motorrädern zu, sondern auch der Formel 1, der Formel 3 und der DTM.

1999 fiel die Flagge zum letzten Mal. Rund um die AVUS war längst eine moderne Autobahn entstanden. Doch immer noch ist die AVUS ein wichtiger Teil Berlins, wie die schnurgerade Fahrt auf der A115 beweist. Auch wenn sie nur selten mit der Zeit ging, hat die AVUS das wohl schnellste Jahrhundert der Geschichte überdauert und ist eine echte Brücke der 1920er Jahre ins Heute, hier und jetzt.

Über den PS.SPEICHER und die PS.Depots

Die Erlebnisausstellung PS.SPEICHER Einbeck erlebt seit ihrer Eröffnung im Sommer 2014 überregionale Aufmerksamkeit und ungebrochen starken Publikumszulauf. Grundlage der Ausstellung ist eine Sammlung historischer Fahrzeuge aus dem Besitz des Kaufmanns Karl-Heinz Rehkopf, die er der gemeinnützigen STIFTUNG PS.SPEICHER schenkte und damit der Allgemeinheit öffentlich zugänglich machte. Insbesondere die hochprofessionelle und moderne Art der Präsentation der Sammlung hat große Beachtung beim Publikum und in den Medien gefunden. Weitere Informationen finden Sie auf www.ps-speicher.de. Der PS.SPEICHER zeigt zusammen mit seinen vier PS.Depots die größte Sammlung historischer Fahrzeuge Europas. Über 2.500 Mopeds, Roller und Motorräder, Kleinwagen, Automobile, Lastwagen, Busse und Landmaschinen zeigen die unglaubliche Vielfalt der weltweiten Mobilitätsgeschichte. Weitere Informationen finden Sie auf www.ps-speicher.de sowie den Social-Media-Kanälen bei Facebook, Instagram, Twitter und YouTube.

Über  AVUS100 - Initiator Ulf Schulz

Als geborener Berliner, berät und konzeptioniert Ulf Schulz mit seiner Agentur „motorkosmos" Themen rund um mobiles Kulturgut. Er ist Mitglied im Parlamentskreis Automobiles Kulturgut, Motor-Journalist, Moderator und Mobilitätsexperte einer Auto-Sendung auf Antenne Brandenburg beim rbb. Seit seiner Kindheit bzw. Jugend ist er tief mit der AVUS und ihrer Geschichte verwurzelt. Mit seiner Initiative AVUS100 möchte er dem 100. Geburtstag der AVUS als Wahrzeichen Berlins gerecht werden.


Tag des offenen Umgebindehauses 2021 (https://umgebinde.haus)

Tag des offenen Umgebindehauses 2021 (https://umgebinde.haus)


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Pressemitteilung (Auszug)

Alljährlich am letzten Sonntag im Mai sind zum Tag des offenen Umgebindehauses und des zeitgleich stattfindenden Deutschen Fachwerktages Umgebindehäuser in der Region zur Besichtigung geöffnet. Erstmals in diesem Jahr konnte dieser ereignisreiche Tag aufgrund der aktuellen Corona Pandemie nicht stattfinden.

Daher haben wir diesen Anlass genutzt, um zukünftig zusätzlich ein ganzjähriges, virtuelles besichtigen zu ermöglichen. Speziell dafür gibt es die neue Webapp unter der Adresse www.umgebinde.haus. Zukünftig werden hier ganzjährig die am Tag des offenen Umgebindehauses geöffneten Objekte vorstellen.

Der Tag des "offenen" Umgebindehauses soll vor allem denen eine Plattform bieten, die mit Besitzern und Handwerkern ins Gespräch kommen wollen, um sich über gelungene Sanierungslösungen sowie über modernes Wohnen und Arbeiten in diesem speziellen Haustyp zu informieren. Dazu werden wir zukünftig Handwerksvorführungen, unter anderem mit Lehmhandwerker, Zimmerer oder Restaurator auch digital präsentieren.

Ab dem Jahr 2021 werden wir Ihnen die Webapp zusätzlich noch in Polnisch und Tschechisch anbieten. Bereits jetzt ist es möglich, dass sich interessierte Umgebindehausbesitzer 2021 anmelden können.

Neben der virtuellen Präsentation werden wir 2021 auch wieder unser gedrucktes Programmheft zur Verfügung stellen.

Stiftung Umgebindehaus

Sven Rüdiger

www.stiftung-umgebindehaus.de

www.umgebinde.haus

 


Mit dem Haus auf Reisen gehen - Broschüre Wohnmobilstellplätze

Mit dem Haus auf Reisen gehen - Broschüre Wohnmobilstellplätze


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Die Route steht fest, die Koffer sind gepackt – los geht´s!

Eine Reise mit dem Wohnmobil bietet die einzigartige Möglichkeit, die Reise von der ersten Minute an zu genießen. Mit dem Wohnmobil wird die An- und Abreise zum eigentlichen Urlaubserlebnis.

Auf den sieben Regionalstrecken der Deutschen Fachwerkstraße können Sie mit Ihrem Wohnmobil auf ausgewählten Strecken die deutsche Fachwerkkulturlandschaft ganz individuell entdecken.

In der neu erschienen Wohnmobilbroschüre der Deutschen Fachwerkstraße präsentieren sich 75 Mitgliedsstädte mit insgesamt 89 Stellplätzen für Wohnmobile. Der Gast findet u. a. Angaben zur Lage des Stellplatzes, Gebühren, Einschränkungen und Hinweise über die Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten sowie Sehenswürdigkeiten der einzelnen Fachwerkstädte. Die Kontaktdaten der Tourist-Informationen und teilweise auch der Betreiber der Stellplätze sind in der Publikation aufgeführt.


Deutsche Fachwerkstraße und HERCULES BIKES sind Kooperationspartner

Deutsche Fachwerkstraße und HERCULES BIKES sind Kooperationspartner


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Reisende mit dem Fahrrad sind eine der Zielgruppenschwerpunkte der Deutschen Fachwerkstraße. Auf rund 3900 km Länge lassen sich die sieben Regionalstrecken in unterschiedlichen Etappen per Fahrrad entdecken. Dazu gibt es in vielen Mitgliedsstädten noch besondere Angebote für Radreisende.

Mit dem Traditionsunternehmen und Fahrradhersteller HERCULES (gegründet 1886 in Nürnberg), besteht nunmehr eine Kooperation, die sich insbesondere auf Verkaufsförderungsmaßnahmen und Journalistenreisen erstreckt.

Erste Aktionen sind bereits geplant. Für beide Partner spielt die direkte Kundenansprache in den Zielgruppen auch weiterhin eine wichtige Rolle. So wird beispielsweise auf Messen und Promotiontouren das Werbematerial der Deutschen Fachwerkstraße und der Firma HERCULES angeboten. Ein wichtiger Aspekt, um auch die neue Broschüre der Deutschen Fachwerkstraße „Mit dem Rad unterwegs“ in den Vertrieb und an den Interessenten zu bringen. Die Deutsche Fachwerkstraße informiert auf speziellen Radreisemessen über die Tourenradangebote/E-Bike-Angebote der Firma HERCULES. Aktionen mit dem Fahrradhandel – Auslage der Broschüre „Mit dem Rad unterwegs“ - und gemeinsame Pressereisen sind derzeit in Vorbereitung.

Dorothea Stania, Marketing-Managerin, Thomas Henke, Vertriebsleiter Deutschland – beide Fa. HERCULES - und Volker Holzberg, Vorsitzender des Marketingausschusses der Deutschen Fachwerkstraße, freuen sich über die Kooperation und sehen viele Möglichkeiten der Vermarktung zum Nutzen beider Partner.


60 Jahre Heilbad Bad Windsheim (Mittelfranken)

60 Jahre Heilbad Bad Windsheim (Mittelfranken)


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Von der Ackerbürgerstadt zur Kurstadt

– 60 Jahre Heilbad

Bad Windsheim, „Frankens Quelle der Gesundheit“, feiert seit den 20. Juni 2021 das Jubiläum „60 Jahre Heilbad“.

Neues Schwebeerlebnis in der Franken-Therme Bad Windsheim

Bereits Anfang Juni war es endlich soweit: Pünktlich zum Jubiläum durfte die Franken-Therme wieder öffnen und ihren neuen, erweiterten Hochsole-Bereich präsentieren. Ein weiteres 12%-Schwebebecken und ein weiteres Außenbecken mit 1,5%-Sole laden seitdem Badebegeisterte nach Bad Windsheim ein. Und damit nicht genug: Das „Wahrzeichen“ der Kurstadt, der Salzsee mit seiner markanten Kuppel, erhielt einen neuen Zugang. Im Bademantelgang stimmen „Salzwelten“ auf das Schwebeerlebnis ein. Erweiterte Umkleiden und Spinde versorgen künftig noch mehr Badegäste. Der Zweckverband Kurzentrum investierte, mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung des Freistaats Bayern, insgesamt rund elf Millionen Euro in die Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen.

Windsheim wird einziges Heilbad in Mittelfranken

– eine Zeitreise

Wie kam es dazu, dass Windsheim zur Gesundheitsstadt wurde? Die Anfänge des Bad Windsheimer Kurbetriebs liegen bereits über 130 Jahre zurück. Eine Stadtgeschichte, die staunen lässt:

Alles begann mit einer Quelle

Die Geschichte als Gesundheitsstadt geht sogar auf das Jahr 1752 zurück: Es gab erstmalig einen Hinweis auf Mineralquellen. Bereits im Juli 1891 findet sich dann in der Zeitung Schwäbischer Merkur die Meldung: „In Windsheim wurde eine Heilwasser-Quelle entdeckt, deren Wasser Kochsalz, Bittersalz und Glaubersalz enthält“. Der Würzburger Johann Georg Schwarz und sein namensgleicher Windsheimer Onkel kauften die damalige Quelle am Hafenmarkt und benannten sie nach der Ehefrau des ersteren „St. Anna-Quelle“. 1902 erbohrte man dann die Schönthal-Quelle auf dem Gebiet des späteren Kurparks.

Größter denkmalgeschützter Kurpark Bayerns

Vermutlich 1730 schlug mit der ersten Lindenallee die Geburtsstunde des heute größten denkmalgeschützten Kurpark Bayerns. Auf stolzen 35 Hektar Grünfläche bietet er Bürgern und Gästen bis heute pure Erholung. Eng damit vernetzt sind die Bad Windsheimer Gesundheits-, Kur- und Wellness-Einrichtungen.

Heilen von innen – die Kraft der Trinkkuren

Um „Frankens Quelle der Gesundheit“ zu werden, musste zunächst die Kiliani-Heilwasser-Quelle im damaligen Windsheim zu Beginn des Jahres 1961 staatlich anerkannt werden. Fünf Jahre später wurde „Bayerns modernstes Sanatorium“, die heutige Frankenlandklinik, eröffnet. Seit Windsheim das Prädikat „Bad“ im Sommer 1961 verliehen bekam, hat sich die Stadt im Gesundheitssektor rasant weiterentwickelt. Die Heilwässer der St.-Anna-Quelle – von Franken Brunnen im Handel erhältlich – und der Kiliani-Quelle überzeugen als Trinkkur mit ihrer Heilkraft von innen.

Heilen von außen – die Kraft der Natursole

Auch das Alleinstellungsmerkmal Natursole, die Kernkompetenz der 15 Jahre jungen Franken-Therme Bad Windsheim, ließ nicht mehr lange auf sich warten. In 157,6 Metern Tiefe erschloss man eine der stärksten Solequellen Europas. Das historische Kurhaus, vor 115 Jahren von den Privatleuten Schwarz erbaut, gehört heute zur hochmodernen Dr. Becker Kiliani-Klinik, die 1995 mit einem Investitionsvolumen von über 60 Millionen D-Mark entstand. Rund 440.000 Gäste besuchen jährlich die Franken-Therme Bad Windsheim mit ihren Thermal-Solebecken. Mit der Erweiterung werden es in Zukunft noch mehr sein. Heilkraft von außen für Gelenke und Haut: Der Salzgehalt von 26 Prozent ist nur zu vergleichen mit einem Schwebe-Erlebnis im Toten Meer.

Fränkisches Freilandmuseum – Besuchermagnet seit fast 40 Jahren

Über 700 Jahre fränkische Alltagsgeschichte zeigt seit 1982 das Fränkische Freilandmuseum. Rund 200.000 Besuchende aus nah und fern erkunden jedes Jahr die Museumsanlage mit ihrem erholsamen Freiland im Süden der Stadt.

Landesgartenschau 2027

In die Rolle der Gastgeberin schlüpft unsere idyllische, mittelfränkische Kleinstadt in besonderer Dimension dann im Jahr 2027, wenn es heißt: „Willkommen bei der Bayerischen Landesgartenschau in Bad Windsheim!“ Erstmalig wird das Thema Gesundheit im Mittelpunkt stehen. Unter dem Motto „gesund, urban, traditionell“ verknüpft ein nachhaltiges Konzept das Gesundheitsangebot mit der historischen Altstadt und dem Fränkischen Freilandmuseum. Näheres dazu erfahren Sie unter www.stadt.bad-winsheim.de/aktuelles.

Jubiläums-Gewinnspiel mit FRANKEN BRUNNEN

Erholung gibt es bei uns auf über 800.000 qm – jetzt auch zu gewinnen! In Zusammenarbeit mit unserem Partner-Unternehmen FRANKEN BRUNNEN bieten wir ein überregionales Online-Gewinnspiel mit Jubiläumspreisen aus Bad Windsheim an. Teilnehmende haben die Chance auf Hotel-Übernachtungsgutscheine, Eintrittskarten für Franken-Therme und Freilandmuseum sowie Einkaufsgutscheine für die Bad Windsheimer Geschäftswelt. Ein Flyer, der Wasserkästen der RESIDENZ QUELLE und des St. Anna Heilwassers beigelegt wird, macht weiträumig auf das Gewinnspiel aufmerksam. Wer teilnehmen möchte, kann dies vom 15. September bis zum 15. Dezember 2021 online auf www.60-jahre-heilbad.de tun. Als ganzjähriger Magnet für Erholungssuchende kann man auch im Herbst/Winter noch von Urlaubspreisen sprechen.

 

 


Fachwerk digital

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Seit Längerem betreibt die Deutsche Fachwerkstraße eine eigene Facebook-Seite und informiert die Leserinnen und Leser über Aktuelles aus den Mitgliedsstädten. Viele von Ihnen sind auch bereits Freunde der Seite und gestalten diese aktiv mit.

Mit dem neuen inhaltlichen Schwerpunkt auf das Thema Digitalisierung wollen sich die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte und die Deutsche Fachwerkstraße vermehrt in den Sozialen Medien präsentieren. Dabei steht die Vernetzung mit den Mitgliedsstädten an erster Stelle. Mit den Hashtags

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