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Halberstadt

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Museen



Der Dom St. Stephanus und sein berühmter Domschatz

Der Dom St. Stephanus ist ein Meisterwerk gotischer Baukunst. Der heutige Bau entstand zwischen 1236 und 1486. Die dreischiffige Basilika von mehr als 100 Metern Länge überzeugt im Innenraum durch einen sehr harmonischen Gesamteindruck. Wichtigstes Ausstattungsstück des Domes ist die Triumphkreuzgruppe. Der Domschatz - einen Schatz, der uns lieber ist als Gold und Topas, nennt der Halberstädter Bischof Konrad von Crosigk in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1208 die Reliquien, Textilien und Geräte, die er der Domkirche übergab. Kein anderer deutscher Kirchenschatz hat so viele byzantinische Werke wie die Halberstädter Sammlung. Wertvolle Teppiche, sakrale Gewänder, glanzvolle Tafelbilder und das berühmte Reliquiar sind weitere Kostbarkeiten der liturgischen Sammlung.


Domschatzverwaltung
Domplatz 16a
38820 Halberstadt
Telefon 03941/24237
Telefax 03941/24237
halberstadt-info@halberstadt.de
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Die romanische Liebfrauenkirche

Als herausragendes Beispiel romanischer Baukunst in Mitteldeutschland gilt der Bau der Liebfrauenkirche, welche zur Straße der Romanik gehört. Das ehemalige Augustinerchorherrenstift "Unser Lieben Frauen" ist als viertürmige Pfeilerbasilika errichtet worden. Das größte Interesse beanspruchen im Inneren der Kirche die Chorschranken und das Triumphkreuz. Die beiden Chorschranken, die noch in ihrer originalen Schönheit erhalten sind, gehören zu den großartigsten Kunstwerken im romanischen Stil in Deutschland. Von dem ehemaligen Aufbau des Lettners ist nur das Triumphkreuz von 1230 erhalten. So schlicht und schmucklos wie heute war die Kirche im Mittelalter nicht. Bereits 1830 entdeckte man Spuren alter Wandmalereien, die teilweise noch sichtbar sind.


Gemeindebüro
Domplatz 46
38820 Halberstadt
Telefon 03941/24210
Telefax 03941/570403
halberstadt-info@halberstadt.de
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Das Städtische Museum

Das 1905 in der Spiegelschen Kurie gegründete Museum versteht sich als regionales Geschichtsmuseum des nördlichen Harzvorlandes. Für die Erforschung und Darstellung der 1000-jährigen Geschichte des ehemaligen Bistums (804 - 1648) und nachmaligen weltlichen Fürstentums (1648 - 1806), das in den ersten Jahrzehnten seiner Existenz annähernd die Größe des heutigen Landes Sachsen - Anhalt besaß, nimmt es Funktionen eines Landesmuseums wahr. Es bietet einen breiten Querschnitt der geschichtlichen und kulturgeschichtlichen Entwicklung der Stadt und ihres Umlandes. Ein Stadtmodell um 1785, die Garnisionsgeschichte mit einem Zinnfiguren-Großdiorama und eine historische Apotheke sind Bestandteil der Präsentation. Ein vielfältiges Sonderaustellungsangebot steht den Besuchern zur Verfügung.


Städtisches Museum
Domplatz 36
38820 Halberstadt
Telefon 03941/551474
Telefax 03941/551048
museum.halberstadt@t-online.de
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Das Museum Heineanum

Das Heineanum zählt zu den bedeutendsten ornithologischen Museen Deutschlands. Es kann auf eine über 160-jährige Geschichte zurückblicken. Die von Ferdinand Heine sen. (1809 - 1894 ) zusammengetragene, ausgesprochen formenreiche Vogelsammlung umfaßte bereits Ende des 19. Jahrhunderts mehr als 11000 Stücke aus aller Welt. Sie bilden den Grundstock des heutigen Bestandes: Seine Ausstellungen informieren u.a. über Vögel der Welt, Vögel des Harzes und des Vorlandes und über die besondere Problematik bedrohter Vogelarten. Das Heineanum mit seinem breiten museumspädagogischen Spektrum besitzt neben dem wertvollen Sammlungsbestand von 27000 Exemplaren auch eine naturkundliche Fachbibliothek von 14000 Bänden.


Museum Heineanum
Domplatz 37
38820 Halberstadt
Telefon 03941/551461
Telefax 03941/551469
heineanum-hbs@t-online.de
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Das Schraubemuseum

Die Schausammlung der "Bürgerlichen Wohnkultur um 1900" entstand aus dem Nachlass der Lehrerin im Ruhestand, Margarete Schraube (1903 - 1980). Sie vererbte ihn der Stadt Halberstadt testamentarisch, verbunden mit der Auflage zur kulturellen Nutzung. Die Schraubes waren eine alteingesessene Halberstädter Bürgerfamilie. Um 1864 gründeten die Vorfahren von Margarete Schraube eine kleine Textilfärberei und Weberei. Die Erzeugnisse des Betriebes wurden in einem Wäschegeschäft verkauft, das sich im Vorderhaus des Grundstücks Vogtei 48 befand. Die in der 1984 eröffneten Schausammlung gezeigten Exponate des Schraubenachlasses, entstammen nahezu alle dem Zeitraum von 1860 bis 1915. Den Besuchern wird eine Vielzahl von Gerätschaften eines gutbürgerlichen Haushaltes jener Zeit zugänglich gemacht.


Das Schraube-Museum
Voigtei 48
38820 Halberstadt
Telefon 03941/551430

Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte und Kultur

Das Museum ist nach dem Halberstädter Berend Lehmann (1661-1730) benannt, der viel zur Verbesserung der Lage der Juden leistete. Ein Anliegen Berend Lehmann war es, das religiöse Leben der jüdischen Gemeinde zu fördern. Sein Mäzenatentum brachte die jüdische Gemeinde zur Blüte. Das Berend Lehmann Museum ist Bestandteil der Moses Mendelssohn Akademie, die in historischen Gebäuden der ehemaligen jüdischen Gemeinde zu Halberstadt beheimatet ist. Im Mikwehaus in der Judenstraße präsentiert das Berend Lehmann Museum in einer historischen Ausstellung die Geschichte der jüdischen Gemeinde Halberstadts. Kern des Museums ist die in Teilen erhaltene Mikwe. Besondere Bedeutung wird den Wechselwirkungen zwischen der preußischen Toleranzpolitik und der Entwicklung der Halberstädter Gemeinde beigemessen.


Berend Lehmann Museum
Judenstr. 25/26
38820 Halberstadt
Telefon 03941/606710
Telefax 03941/606713
mma-halberstadt@t-online.de
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