St.-Petri-Dom
Die Geschichte des Doms geht zurück auf eine Gründung des hl. Bonifatius, der zu Anfang des 8. Jh. an der Stelle der ehemaligen heidnischen Donareiche ein Benediktinerkloster gründete. Ab dem Jahr 1005 wurde selbiges durch ein Chorherrenstift, das bis zur Säkularisation bestand, ersetzt. Der heutige Bau geht zurück auf das Ende des 11. Jh. und vereinigt romanisch-salische (Krypta, Westwerk) und frühgotische Bauelemente. Damit ist der Dom neben der Limburger Kathedrale und der Marienkirche in Gelnhausen das bedeutendste sakrale Gebäude des 12. Jh. in Hessen. Die herausragendsten Ausstattungsstücke: Die älteste Petrusstatue nördlich der Alpen ( um 1150), gotischer Gnadenstuhl (um 1300), älteste farblich gefasste Pieta Europas (um 1350), hochgotisches Sakramentshaus (Anfang 16. Jh.).
Ansprechpartner:
Kath. Dompfarramt
Dr.-Jestädt-Platz 11
34560 Fritzlar
Telefon: 05622 / 99 99 - 0
Fax: 05622 / 99 99 - 19
sankt-peter-fritzlar@pfarrei.bistum-fulda.de
www.katholische-kirche-fritzlar.de

Stadtmauer und Türme
Stadtmauer und Türme sind oft zerstört und wieder aufgebaut worden. Von den früher insgesamt 23 Wehrtürmen stehen heute noch neun. Ein sogenannter Rondengang an der Innenseite der Stadtmauer verband die Befestigungstürme untereinander. Sternförmig angelegte Gassen führten direkt von der Stadtmauer zum Marktplatz. Der 2,5 km lange Mauerzug hat sich fast vollständig erhalten. Er ist durchschnittlich 3 m dick und hat eine Höhe von 7 bis 10 Metern. Der Graue Turm wurde bereits 1274 urkundlich erwähnt. Im unteren Teil des Turmes befindet sich ein über 7 m hohes Verlies, das früher nur von oben durch das "Angstloch" zugänglich war. Der Graue Turm kann bestiegen werden. Es bietet sich ein großartiger Blick auf die Stadt und ihre Umgebung.
Ansprechpartner:
Touristinformation
Zwischen den Krämen
34560 Fritzlar
Telefon: 05622/988643
Fax: 05622/988626
touristinfo@fritzlar.de
www.fritzlar.de

Das Hochzeitshaus
Das Hochzeitshaus von Fritzlar ist mit ca. 30 m Länge und 12 m Breite das größte Fachwerkgebäude in Nordhessen und das größte Festhaus in ganz Hessen. Es wurde im Jahr 1580 aus Mitteln der Fritzlarer Bürgerschaft in Etagenbauweise errichtet und bildete als Ort großer Feiern über etwa 180 Jahre den gesellschaftlichen Mittelpunkt der Stadt. Über dem fast 5 m hohen Festsaal im steinernen Erdgeschoss erhob sich noch ein 3,30 m hoher Tanzsaal. Sehenswert: Portal, Spindeltreppe und Wandmalerei. Nach wechselhafter Geschichte beherbergt das Haus seit 1955 das Regionalmuseum Fritzlar, dessen ur- und frühgeschichtliche Abteilung, die Sammlung gusseiserner Öfen und volkskundliche Bestände einen guten Ruf genießen. 1980 trat das benachbarte Patrizierhaus mit Geologie und Gemäldesammlungen hinzu.
Ansprechpartner:
Dr. Schotten
Am Hochzeitshaus
34560 Fritzlar
Telefon: 05622/798597
Fax: 05622/798597
holzheim@aol.com
www.regionalmuseum-fritzlar.de

Marktplatz mit Rolandsbrunnen
In seiner einmaligen Geschlossenheit kann er als einer der schönsten und besterhaltensten Marktplätze von Hessen gerühmt werden. Das interessanteste Fachwerkhaus ist das vor 1480 errichtete, mit einem hohen Giebelturm geschmückte Schmalhaus an der Ostseite des Marktplatzes, das sogenannte "Kaufhäuschen", das ehemalige Kontorsgebäude der Michaelsbruderschaft. Fast alle den Marktplatz umsäumende Gebäude waren Handelshäuser geachteter Fritzlarer Patrizierfamilien. Der Renaissance-Brunnen mit der Ritterfigur - im Volksmund Roland genannt - wurde im Jahr 1564 errichtet. Die drei Wappen am Brunnen - Stadtherr, Stift und Stadt - dokumentieren die ehemaligen Träger des Fritzlarer Gerichtswesen.

Das Rathaus
Das Rathaus, im Jahre 1109 bereits als "Prätorium frideslariensis" erwähnt, ab 1274 vom Rat der Stadt als Rathaus benutzt, gilt heute als das älteste Amtshaus Deutschlands und war ursprünglich Sitz der Verwaltung der Erzbischöfe von Mainz, die hier ihre Gerichtstage abhielten.
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Touristinformation
Zwischen den Krämen
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