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Deutsche Fachwerkstraße

20 Jahre Deutsche Fachwerkstraße

 

Die Deutsche Fachwerkstraße feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Im Jahre 1990 wurde die erste Regionalstrecke vom Weserbergland zum Vogelsberg (Hann. Münden bis Alsfeld) ins Leben gerufen. Fortan sollten ihr weitere folgen: 

1993

Marburg bis Hochheim (Vom Lahntal zum Rheingau)

1996

Dreieich bis Reichelsheim (Vom Rhein zum Main und Odenwald)

1997

Stolberg bis Schmalkalden (Vom Harz zum Thüringer Wald)

1998

Trendelburg bis Bad Wildungen (Vom Reinhardswald zum Waldecker Land)

2001

Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee

 

Die Deutsche Fachwerkstraße ist eine Arbeitsgruppe der Arbeitsgemeinschaft Historische Fachwerkstädte e. V. und basiert auf der Idee, Einheimische und Gäste auf den einzigartigen und schützenswerten Fachwerkbestand Deutschlands aufmerksam zu machen, ihn zu pflegen und zu bewahren. Die Mitgliedsstädte verfolgen dabei im Wesentlichen die Intention, sanften Tourismus, ökologische Bauweise, Tradition und lebendige Moderne miteinander zu verknüpfen. 

Am 1. Oktober 1994 wurde die Geschäftsstelle der Deutschen Fachwerkstraße eingerichtet. Zwei Mitarbeiterinnen haben die Geschäftsstelle in der Folgezeit vollständig aufgebaut. Zum damaligen Zeitpunkt bestand die Deutsche Fachwerkstraße aus fünf Regionalstrecken mit 50 Mitgliedsorten. Das Prospektmaterial beschränkte sich dabei auf Imagebroschüren im DIN-A4-Format. Die sechste Regionalstrecke befand sich gerade im Aufbau.

 

Nach einer Pressekonferenz anlässlich der ITB in Berlin im Jahr 1995 wurde die Deutsche Fachwerkstraße erstmalig einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Die anschließende Prospektnachfrage überstieg jegliche Erwartungen.

Die Deutsche Fachwerkstraße ist inzwischen eine der bekanntesten und bedeutendsten Ferien- und Kulturstraßen Deutschlands. 

 

Heute verläuft die Deutsche Fachwerkstraße von der Elbmündung bis zum Bodensee, ist unterteilt in sieben Regionalstrecken, führt durch die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg und berührt dabei 97 Orte. Sie verbindet einen weltweit in Qualität und Quantität beispiellosen Bestand an Fachwerkbauten und reiht diesen einer Perlenkett gleich aneinander.




Ausschreibung Kunstwege IV

Die Kreisstadt Eschwege, der Kunstverein Eschwege e.V. und die Initiative Stadtmarketing e.V. veranstalten ab dem 1. Januar 2010 den Wettbewerb „Kunst in der Kiste“. Der Wettbewerb trägt diesmal den Titel „Kisten in Bewegung“ und geht auf eine Wanderausstellung in Mitgliedsstädte der Deutschen Fachwerkstraße, welche die Publikumspreise vergeben werden. Die Stadt Eschwege lobt damit zum vierten Mal einen Kunstpreis aus, der auch diesmal wieder von der VR-Bank Werra-Meißner eG gestiftet wird.

Aufgabenstellung und Teilnahmebedingungen: Bildende Künstlerinnen und Künstler sind aufgerufen, sich mit dem Thema „Kunst in der Kiste“ auseinander zu setzen. Quadratische Holzkisten im Format 57 x 57 x 20 cm rufen nach einer künstlerischen Gestaltung, der (fast) keine Grenzen gesetzt werden. Ein inhaltliches Thema wird nicht vorgegeben. Die fertigen Kunstwerke dürfen die Ausmaße der Kisten nicht überschreiten und nicht mehr als 30 kg wiegen. Die mit Kunst gefüllten Kisten werden zunächst im Sommer 2010 in Eschweger Schaufenstern gezeigt und anschließend ab 1. September 2010 auf einer Wanderausstellung in Stolberg, Bleicherode und Schmalkalden präsentiert. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Regionalstrecke „Vom Harz zum Thüringer Wald“ der Deutschen Fachwerkstraße, eine der größten und bedeutendsten Ferienstraßen Deutschlands. Der Abschluss der Kunstaktion findet am 21. Mai 2011 in Schmalkalden statt. Mit dieser Kooperation bietet sich die Möglichkeit, die Kunstwerke einer noch größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. An allen vier Ausstellungsorten wird auch ein Publikumspreis ausgelobt, zusätzlich zum Kunstpreis der Stadt Eschwege, der von der Jury am 21. August 2010 in Eschwege vergeben wird. Die Bewerbung wird durch Rücksendung des Bewerbungsbogens mit Anerkennung der Teilnahmebedingungen erbeten, woraufhin die Zusendung einer oder mehrerer Kisten erfolgt. Es steht eine limitierte Anzahl von Kisten zur Verfügung; die Auslieferung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Für die Überlassung wird je Kiste eine subventionierte Schutzgebühr von 35,00 Euro in Rechnung gestellt. Nach Eingang der Schutzgebühr erfolgt der Versand der Kisten. Die Rücksendung bzw. der Transport der Kunstwerke nach Eschwege erfolgt durch die Künstler auf deren Kosten. Eine Kurzvita der Künstler und eine Beschreibung des Kunstwerks müssen beigefügt sein. Die Kunstwerke bleiben Eigentum der Künstler und können von diesen zum Verkauf angeboten werden.

Zeitlicher Ablauf: Die Anlieferung der Kunstwerke nach Eschwege muss bis spätestens 31. März 2010 erfolgt sein. Am 12. Juni 2010 findet die Vernissage statt. Anschließend erfolgt die Begehung der Eschweger Kunstwerke IV entlang der Schaufenster in der Eschweger Innenstadt. Hier verbleiben die Kunstwerke bis zum 21. August 2010 und gehen anschließend auf Tournee in Städten der Deutschen Fachwekstraße: vom 1. September bis 27. November 2010 in Stolberg, vom 29. November 2010 bis 26. Februar 2011 in Bleicherode und vom 1. März bis 31. Mai 2011 in Schmalkalden.

Preisvergabe: Der von der VR-Bank Werra-Meißner eG gestiftete Kunstpreis besteht aus dem 1. Preis Eschweger Kunstwerke IV – 2000,00 Euro, dem 2. Preis Eschweger Kunstwerke IV – 1500,00 Euro, dem 3. Preis Eschweger Kunstwerke IV – 1000,00 Euro sowie vier Publikumspreisen á 500,00 Euro Über den 1. bis 3. Preis entscheidet eine unabhängige Jury. Die Sitzungen der Jury sind nicht öffentlich, das Urteil der Jury ist nicht anfechtbar und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Publikumspreise werden durch Stimmabgabe (Ankreuzen auf ausgelegten Karten) ermittelt. Jeder teilnehmende Künstler hat somit die Chance auf fünf Preise!

Versicherung, Transport und Rückgabe: Während der Ausstellung und dem Transport kann für die Sicherheit der Objekte (Versicherung) keine Haftung übernommen werden. Die Kunstwerke bleiben Eigentum der Künstlerin/des Künstlers. Der einreichende Künstler trägt das Risiko. Bei Verlust oder Zerstörung ist der Veranstalter nicht zum finanziellen Ersatz verpflichtet. Die Herstellungs- und Transportkosten trägt der/die einreichende Künstler/in. Die mit Kunst gefüllten Kisten stehen den Künstlern nach Ablauf der Veranstaltung ab Ende Mai 2011 zur Abholung bereit.

Kontakt: Magistrat der Kreisstadt Eschwege Fachdienst 13 (Kultur) Tel. 05651/304-281, Dr. Karl Kollmann, Fax 05651/304-282, Obermarkt 22, EMail: Karl.Kollmann@eschwege-rathaus.de, 37269 Eschwege, Internet: http://www.eschwege.de, Kistenkonto: Stadt Eschwege, Verwendungszweck „Kunst in der Kiste“, VR-Bank Werra-Meißner eG, BLZ 522 603 85, Konto Nr. 5087 430. Unmittelbar nach Eingang der Schutzgebühr geht die Kiste zu Ihnen auf die Reise.




Neue Regionalstreckenkarte „Vom Weserbergland über Nordhessen zum Vogelsberg und Spessart“

Fachwerk verbindet – drei Regionalstrecken der Deutschen Fachwerkstraße haben sich zu einer zauberhaften Route formiert. Die neue Regionalstreckenkarte „Vom Weserbergland über Nordhessen zum Vogelsberg und Spessart“ der Deutschen Fachwerkstraße liegt druckfrisch bereit.

Eine der abwechslungsreichsten Fachwerkregionen präsentiert sich den Besuchern. Nicht ohne Grund ging der Aufbau der Deutschen Fachwerkstraße 1990 von dieser Region aus. Mächtige Schutzpatrone – von Karl dem Großen über die niedersächsischen Welfenherzöge bis zu den hessischen Landgrafen und Kurfürsten – verhalfen den historischen Städten mit Handelsprivilegien zu Reichtum und künstlerischer Entfaltung. Die Vielfalt der Fachwerkstile und Bauformen mit Einflüssen aus Niedersachsen, Hessen, Thüringen über Franken bis nach Italien ist einmalig. Die Deutsche Fachwerkstraße führt auf dieser Regionalstrecke durch schöne Flusstäler mit mittelalterlichen Sandsteinbrücken über Weser, Fulda, Werra, Eder und Schwalm, berührt sagenumwobene Berge wie den Hohen Meißner – auch „Frau-Holle-Berg“ genannt – den Knüll oder den Vogelsberg und bietet Fachwerk nicht nur in den historischen Städten, sondern auch in zahlreichen malerischen Dörfern entlang des Wegs.

Hann. Münden, die Fachwerk- und Dreiflüssestadt, der Goldbergbau am Eisenberg bei Korbach, Lauterbach, die „Stadt des verlorenen Strumpfes“, die älteste Fachwerkkirche Hessens in Gelnhausen, das größte Volksfest Nordhessens in Bad Arolsen, die Reformationsstadt Homberg (Efze), die Bartenwetzerstadt Melsungen, die Bad Hersfelder Festspiele und das dortige älteste Heimatfest Deutschlands sowie die vielen Märchenfiguren, denen man in der Brüder-Grimm-Stadt Steinau auf Schritt und Tritt begegnet, stehen exemplarisch für die kulturelle Vielfalt der 22 Mitgliedsstädte, die ihresgleichen sucht.

Die neue Regionalstreckenkarte ist ab sofort in der Geschäftsstelle sowie in den beteiligten Städten erhältlich.




Wohnmobilstellplätze entlang der Deutschen Fachwerkstraße

Die Deutsche Fachwerkstraße präsentiert ihre neue Wohnmobilbroschüre. Diese Publikation erleichtert die Suche nach geeigneten Wohnmobilstellplätzen in den Mitgliedsstädten der Deutschen Fachwerkstraße und wird sicherlich schnell zu einem unverzichtbaren Begleiter für alle Wohnmobilbesitzer. Rund achtzig Fachwerkstädte präsentieren ihre ausgewählten Wohnmobilstellplätze mit ausführlichen Angaben über Lage, Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten sowie Gebühren der einzelnen Stellplätze. Die Deutsche Fachwerkstraße erstreckt sich inzwischen auf 2.822 Kilometern von der Elbmündung bis zum Bodensee, ist unterteilt in sieben verschiedene Regionalstrecken mit rund 100 Mitgliedsstädten und berührt dabei die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg.




Oldtimerspendenaktion der Lebenshilfe Gießen

Salzwedel lädt zwei Teilnehmer der Spendenaktion zu einem Aufenthalt in die Hansestadt ein. Dazu gehören zwei Übernachtungen im Salzwedeler Hansezimmer mit Frühstück im Hotel und Restaurant Zur Post", eine Stadtführung zum Thema Hanse" mit Besichtigung der Salzwedeler Madonna sowie des Cranach-Altars und als Highlight die Teilnahme an einem Baumkuchenschaubacken.

Wir bedanken uns bei der Stadt Salzwedel herzlich für diesen schönen Preis und wünschen der Oldtimerspendenaktion auch in diesem Jahr viel Erfolg. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.oldtimerspendenaktion.de.






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