Herborn
„NASSAUISCHES ROTHENBURG“ Einst gingen von Herborn fortschrittliche Impulse nach ganz Europa aus. Die „Hohe Schule“, 1584 als geistige Speerspitze der Reformierten gegründet, zog progressive Professoren und eine internationale Studentenschaft an – der Beginn einer Glanzzeit in Herborns wechselvoller Geschichte. Parallel dazu löste die Universitätsgründung einen regelrechten Bauboom aus: Repräsentative 3- und 4-stöckige Fachwerkhäuser von hoher städtebaulicher und handwerklicher Qualität säumten nun die Gassen und Plätze. Schon vor hundert Jahren als „Nassauisches Rothenburg“ gepriesen, wird der Geist dieses vitalen Fachwerkkleinods auch Sie in seinen Bann ziehen.
Sehenswürdigkeiten:
- Historische Altstadt mit über 400 Jahre alten Fachwerkhäusern
- Rathaus (1589) mit Wappenborte
- Museum in der „Hohen Schule“ (1584, nassauische reformierte Universität)
- Schloss (um 1300), heute Theologisches Seminar der Ev. Kirche Hessen-Nassau
- Stadtkirche mit gotischem Chor und Netzgewölbe (Ersterwähnung 1219)
- Vogelpark Herborn-Uckersdorf
- Stadtbefestigung
Fachwerk:
Hessisches und fränkisches Fachwerk, viele Schmuckformen, teilweise verschiefert. Einige Schmuckstücke: Doppelhaus Markt ½, Corvin’sche Druckerei (16. Jhdt.), Haus Bast (1627) mit vollplastischer Löwenfigur als Strebe.
Jährliche Höhepunkte:
Weinfest (1. Juliwochenende), Sommerfest mit Live-Musik (letzter Samstag im Juli), Bärenkirmes (August), Martinimarkt (November). Rathaus am Marktplatz Herborn |
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